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Polizist hofft auf FinaleNRW-Beamter in den USA: Einsatzdauer hängt vom DFB-Team ab

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Informationszentrum der Polizei

Polizeibeamte arbeiten gemeinsam an einem Arbeitsplatz im International Police Cooperation Center (IPCC) zur UEFA EURO 2024. (Archivbild)

Ein Polizist aus NRW soll bei der WM in den USA für Sicherheit sorgen. Wie lange er bleibt, hängt vom Erfolg der DFB-Elf ab.

Ein Polizeibeamter aus Nordrhein-Westfalen, Polizeioberrat Mika Stalleicken, wird die deutsche Polizei während der Fußball-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten als Verbindungsoffizier vertreten. Sein Einsatz im International Police Cooperation Center (IPCC) in Leesburg, Virginia, wurde vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW (LZPD) bestätigt. Die Länge seiner Mission ist an das Abschneiden des deutschen Teams gekoppelt.

Reul verteidigt verjährte Überstunden bei Polizei

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bei der Eröffnung des International Police Cooperation Center zur Fußball-EM 2024 in Neuss. (Archivbild)

Unterstützung aus Duisburg

Stalleicken wird bei seiner Aufgabe nicht allein sein. Ein Team der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) mit Sitz in Duisburg unterstützt ihn, indem es eingehende Meldungen umgehend analysiert. Im IPCC in den USA ist zudem eine Beamtin des Bundeskriminalamtes präsent. In Kooperation mit Einsatzkräften der anderen WM-Teilnehmerstaaten ist es ihr gemeinsames Ziel, gewalttätige Auseinandersetzungen und Unruhen im Umfeld der Meisterschaft zu unterbinden.

„Unser Verbindungsbeamter vor Ort hält den Draht nach Duisburg, tauscht Infos schnell aus und sorgt dafür, dass Risiken früh gesehen und Störer rechtzeitig gestoppt werden“, erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Bundeskanzler Scholz und NRW-Innenminister Reul besuchen IPCC

Auf einem Display steht «Welcome to the International Police Cooperation Center 2024». (Archivbild)

„Damit zeigen wir auch den Gastgebern: Auf die deutsche Polizei ist Verlass, wenn es um die Sicherheit unserer Fans im Ausland geht“, fügte Reul hinzu. Die WM könne so „für die Menschen das sein, was sie sein soll: ein friedliches Fußballfest, mit Spannung auf dem Platz, nicht daneben“.

Rückkehrdatum vom sportlichen Erfolg abhängig

Die Verweildauer des Beamten in den USA richtet sich nach dem sportlichen Abschneiden der deutschen Nationalelf. Ein ähnliches Vorgehen gab es schon bei der WM in Katar: Dort wurde der Polizeieinsatz beendet, als das deutsche Team ausgeschieden war und die Anhänger die Heimreise antraten.

Markus Hattwig, der Direktor des LZPD, äußerte die Hoffnung auf einen langen Einsatz und sagte, Stalleicken könne sich für seine Heimkehr „gern Zeit bis nach dem Finale am 17. Juli Zeit lassen“. Ein verfrühter Abflug wäre gleichbedeutend mit einem vorzeitigen Turnier-Aus für die deutsche Auswahl.

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Polizisten bei der Arbeit im International Police Cooperation Center zur Fußball-EM 2024. (Archivbild)

Ein vergleichbares internationales Polizeikooperationszentrum wurde auch in Deutschland während der Fußball-EM 2024 betrieben. Über 300 Beamte von Bund, Ländern und den 24 teilnehmenden Nationen arbeiteten in diesem Lagezentrum in Neuss bei Düsseldorf für einen Zeitraum von vier Wochen zusammen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.