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„Er fordert sehr viel von seinen Spielern“Haie-Profi Moritz Müller lobt neuen Trainer Thomas Berglund

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Moritz Müller beim öffentlichen Training der Kölner Haie. Es ist seine 24. Saison beim KEC.

Moritz Müller beim öffentlichen Training der Kölner Haie. Es ist seine 24. Saison beim KEC. 

Der 39-jährige Haie-Kapitän berichtet von den ersten Wochen der Vorbereitung mit dem neuen Coach Thomas Berglund. 

Moritz Müller hat die Übersicht nicht verloren. Die Frage, in seine wievielte Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)  er gerade geht, kann er ohne zu überlegen beantworten. „Es ist jetzt meine 24. Profisaison“, sagt der 39 Jahre alte Verteidiger, der seit 2003/04 durchgehend für den KEC aktiv ist und vom neuen Trainer Thomas Berglund gerade als Haie-Kapitän bestätigt wurde.

Debüt für den neuen Coach

Als Müller anfing, war Hans Zach Coach in Köln. Danach erlebte Müller viele Wechsel. Berglund (57) ist der 14. Cheftrainer seiner KEC-Laufbahn. Sein Debüt wird der Schwede am Freitag (19.30 Uhr) in der Kölnarena 2 geben, im Testspiel gegen den DEL-Rivalen Iserlohn Roosters.

Da das Training, das Anfang August begann, hart war, dürfte die Partie nicht besonders flott werden, aber vielleicht ein paar Aufschlüsse über die Mannschaft des KEC für 2026/27 mit ihren sechs neuen Profis liefern – und auch über Berglunds Stil. Im Vergleich zu den beiden zurückliegenden Jahren unter dem Finnen Kari Jalonen scheint sich einiges verändert zu haben.

„Ich denke, die vergangenen Jahre waren sehr taktisch geprägt, wir haben sehr strukturiertes Eishockey gespielt“, berichtet Müller – und: „Die Übungen sind im Vergleich zur vergangenen Saison intensiver, und es gibt viel mehr Zweikämpfe. Ich glaube, diese Mannschaft wird mehr über läuferische Intensität und Zweikämpfe kommen. Und ich denke, dass hier ein starker Kern vorhanden ist und es die neuen Spieler dadurch sehr leicht haben, hier anzukommen und sich zu integrieren.“

Seine Eindrücke von der Arbeit des schwedischen Trainers, der aus Lulea gekommen ist, beschreibt Müller außerdem so: „Ich nehme ihn als sehr entspannt wahr. Ich glaube, er ist offen für die Herausforderung, kommt zudem mit viel Selbstbewusstsein aus seiner Zeit in Schweden.“ Müller weiter: „Ich glaube, dass er viel beobachtet, viel sieht und sich gerade am Anfang erst einmal alles anschaut. Und dann wird er zum gegebenen Zeitpunkt auch konsequent eingreifen. Dieser Ruf eilt ihm voraus. Ansonsten fordert er sehr viel von den Spielern, und ich denke, das ist eine gute Sache.“

Trainingslager am Tegernsee

Die Vorbereitung muss kompakter ablaufen als in anderen Jahren, denn der KEC tritt schon am 3. September in Salzburg zum Auftakt der Champions Hockey League an. Vor dem DEL-Auftakt am 18. September gegen Wolfsburg folgen weitere CHL-Spiele in Tampere, gegen Titelverteidiger Frölunda und gegen Klagenfurt. Dem Haie-Kapitän gefällt es: „Die Champions Hockey League kommt jetzt sehr schnell, was uns natürlich freut. Wie sich das dann mit der Belastung entwickelt, müssen wir, glaube ich, alle ein bisschen sehen.“

Die Partie gegen Iserlohn ist ausverkauft. Wer sich die Haie-App herunterlädt, hat die Möglichkeit, am Freitag einen kommentierten Livestream des Spiels kostenlos zu sehen. In der kommenden Woche reist der KEC-Tross zu einem Trainingslager an den Tegernsee – inklusive Eistraining in Bad Tölz und Teilnahme an einem Vorbereitungsturnier in Landshut. Dort kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-Coach Uwe Krupp, der den EV Landshut trainiert.