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KEC muss nachsitzenKölner Haie besiegen Frankfurt mit 4:3 nach Verlängerung

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Louis-Marc Aubry Koelner Haie, 15, Valtteri Kemilaeinen Koelner Haie, 13 und Daniel Fischbuch Koelner Haie, 71, von links freuen sich ueber das Tor zum 4:3 durch Kemilaeinen GER, Kölner Haie vs Loewen Frankfurt, Eishockey, PENNY DEL, 2. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 20.09.2026 GER, Kölner Haie vs Loewen Frankfurt, Eishockey, PENNY DEL, 2. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 20.09.2026 Koeln *** Louis Marc Aubry Cologne Sharks, 15, Valtteri Kemilaeinen Cologne Sharks, 13, and Daniel Fischbuch Cologne Sharks, 71, from left to right, celebrate Kemilaeinens goal that made it 43 GER, Cologne Sharks vs. Frankfurt Lions, ice hockey, PENNY DEL, Matchday 2, 20262027 season, September 20, 2026 GER, Kölner Haie vs. Löwen Frankfurt, Ice Hockey, PENNY DEL, Matchday 2, 20262027 season, September 20, 2026, Cologne Copyright: xEibner-Pressefoto/RenexWeissx EP_RWS

Später Jubel bei den Haien nach dem 4:3

Kölner Siegtorschütze war vor 16.217 Zuschauer in der Lanxess-Arena der Finne Valtteri Kemiläinen. Frankfurt hatte erst kurz vor Ende ausgeglichen.

Der dicht gedrängte Spielplan der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat einen Vorteil, den die Spieler sehr schätzen: Nach Niederlagen bietet sich schnell die Chance, es besser zu machen. Eine solche bot sich den Kölner Haien am Sonntag. Und sie nutzten sie, auch wenn sie am Ende zittern mussten.

Zwei Tage nach dem 4:8 zum Saisonauftakt gegen Wolfsburg besiegten die Haie die Löwen Frankfurt vor 16.217 Zuschauern in der Lanxess-Arena mit 4:3 (2:0, 1:1, 0:2/1:0) nach Verlängerung. Kölner Siegtorschütze in einer wechselhaften Partie war der finnische Verteidiger Valtteri Kemiläinen. „Wir hatten phasenweise gute Ansätze, aber auch überflüssige Fehler“, bilanzierte KEC-Stürmer Tim Fleischer.

Die Niederlage gegen die Grizzlys war durch defensive Abstimmungsprobleme und individuelle Patzer zustande gekommen, die vor allem im Schlussdrittel passiert waren. „Es wirkte, als wären wir nach dem tollen Auftakt in die Champions Hockey League etwas verkatert gewesen“, sagte Haie-Trainer Thomas Berglund in Anspielung auf die vier europäischen Erfolge des KEC vor dem Saisonstart.

Auch die Löwen waren weit davon entfernt, fehlerfrei oder konstant zu spielen. Sie konzentrierten sich aber immerhin besser als am Freitag. Den Haien gelang bereits nach 67 Sekunden das 1:0: Der Schwede Markus Ljungh traf nach Vorarbeit von Fleischer und Brady Austin. Es war sein erstes DEL-Tor für die Haie. Nachdem das Spiel munter und mit leichten Vorteilen für die Kölner hin und her geschwappt war, traf Daniel Fischbuch kurz vor dem Ende des ersten Drittels erstmals in der Liga für den KEC – und zum 150. Mal in der DEL. Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone hatte Maxi Kammerer den Treffer vorbereitet.

In der 28. Minute jubelten zunächst die Frankfurter, die gut ins Mitteldrittel kamen und einige Konter fuhren. Michael Joyaux schoss auf das Tor von Janne Juvonen, den Abpraller verwandelte Eric Uba zum 1:2. Danach verloren die Gäste allerdings ihre defensive Ordnung, sodass die Haie nur 19 Sekunden später ihren Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellten. Ljungh traf erneut, nachdem Kevin Niedenz den Puck von hinten vor das Tor von Adam Scheel gebracht hatte.

Die Haie hatten offensive Vorteile, ließen aber auch zunehmend Angriffe der Löwen zu. „Wir führen verdient, müssen aber auf Konter aufpassen und vorn unsere Chancen nutzen. Heute sind wir mehr im System, jeder macht den Job, den er zu machen hat“, sagte Haie-Verteidiger Jan Luca Sennhenn in der Pause vor dem dritten Abschnitt. In diesem ging es jedoch bergab.

Ljungh kassierte in der 45. Minute die erste Zwei-Minuten-Strafe des Spiels gegen die Haie. Frankfurt machte beherzt Druck, zunächst noch ohne Erfolg. Doch im nächsten Powerplay fiel das 2:3. Anthony Romano brachte den Puck per Direktabnahme aus spitzem Winkel an Juvonen vorbei (50.). Zunächst sah es so aus, als könnten die Haie den Vorsprung über die Zeit bringen. Doch 11,9 Sekunden vor dem Ende erzielte Uba das 3:3.

So ging es in die Verlängerung, in der Kemiläinen den KEC nach Vorarbeit von Fischbuch erlöste.

Kölner Haie: Juvonen – Kemiläinen, Vittasmäki – Press, Austin – Müller, Sennhenn – Händel – Russell, MacLeod, Noebels – Fleischer, Ljungh, Noebels – Fischbuch, Tyrväinen, Kammerer – Münzenberger, Aubry, MacInnis. – Zuschauer: 16.217. – Schiedsrichter: Ansons , Gawlik. – Strafminuten: Köln 4/ Frankfurt 2. – Tore: 1:0 Ljungh (1:07), 2:0 Fischbuch (18:18), 2:1 Uba (27:11), 3:1 Ljungh (27:30), 2:3 Romano (49:27), 3:3 Uba (49:48), 4:3 Kemiläinen (62:46).