Die Kölner Haie siegen auch gegen Klagenfurt mit 3:1. Die Playoff-Teilnahme in der Königsklasse ist damit fast sicher.
Playoffs fast sicherKölner Haie besiegen auch Klagenfurt mit 3:1

Bleibt cool vor dem Tor: Haie-Center Patrick Russel markiert das 1:1.
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Der Siegeszug der Kölner Haie in Europas Eishockey-Königsklasse hält an. Am Samstagabend (12. September) bezwang das Team in Krefeld den KAC Klagenfurt und hat nach dem vierten Erfolg die Playoff-Teilnahme praktisch sicher.
Vor 4.628 Zuschauern in der Krefelder „Yayla Arena“, die als Ausweich-Heimspielstätte diente, siegte die Mannschaft von Coach Thomas Berglund mit 3:1. Der harte Kern der Kölner Anhänger boykottierte die Begegnung aufgrund des Austragungsortes. Für eine gute Atmosphäre sorgten die anwesenden Fans beider Teams dennoch.
Klagenfurt erzielt den ersten Treffer, Patrick Russell dreht das Spiel
Personell geschwächt durch die Ausfälle von Juhani Tyrväinen (krank), Dominik Bokk (verletzt) und Luca Münzenberger, sahen sich die Haie zu Beginn einem starken Gegner aus Klagenfurt gegenüber.
Zunächst verfehlte ein Schlagschuss von KAC-Verteidiger Thimo Nickl nach fünf Minuten das Tor. In der achten Spielminute gelang Stürmer Raphael Herburger dann jedoch die Führung für die Gäste, als sein abgefälschter Versuch den Weg ins Netz fand. Für den Kölner Torhüter Felix Brückmann, der Janne Juvonen vertrat, gab es dabei nichts zu halten.
Noch im ersten Drittel fand der KEC aber besser in die Begegnung und konnte sich häufiger im Angriffsdrittel etablieren. Zuerst scheiterte Kammerer aus spitzer Position an Klagenfurts Torwart Dahm. Kurz darauf traf derselbe Spieler mit einem Rückhandschuss lediglich das Torgestänge, ehe die erste Drittelpause anstand.
Die Kölner starteten mit viel Schwung in den zweiten Spielabschnitt und erzielten in der 24. Minute den verdienten Ausgleich. Patrick Russell nutzte eine Überzahlsituation, als er im Slot einen Abpraller aufnahm und den Puck an Torhüter Dahm vorbei zum 1:1 beförderte.
Eine heikle Phase überstand der KEC in der 35. Minute, als Jan Luca Sennhenn wegen hohen Stocks eine Zeitstrafe absitzen musste. Wenig später, kurz vor der zweiten Unterbrechung, brachte Russell sein Team in Führung: Im Anschluss an eine Parade von Dahm landete der Puck erneut bei dem Stürmer, der aus kurzer Entfernung zum 2:1 einschob.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einem Tor für die Haie, das jedoch nicht zählte. Nach nur 36 Sekunden wurde der Treffer aufgrund einer erfolgreichen Anfechtung Klagenfurts wegen Torwartbehinderung zurückgenommen. In der Folge überstanden die Domstädter eine weitere Strafzeit und ließen durch Sennhenn und später Press in Überzahl Gelegenheiten zur Spielentscheidung ungenutzt.
Für die Entscheidung sorgte dann die erste Angriffsformation des KEC in der 58. Minute. Im Anschluss an einen langen Einsatz im Angriffsdrittel passte MacLeod quer auf Noebels, der den Puck zum 3:1-Endstand im Tor unterbrachte. Damit sicherten sich die Haie in Krefeld den vierten Erfolg im vierten CHL-Auftritt.
Dieser Sieg bedeutet einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg in die K.o.-Phase. Mit nunmehr elf Zählern nach vier Partien ist das Erreichen des Achtelfinales im November für die Kölner sehr wahrscheinlich und ein Scheitern kaum noch vorstellbar.
Zwei weitere Vorrundenspiele stehen für den KEC im Oktober noch an. Zuerst trifft die Mannschaft am 7. Oktober auf die dänische Vertretung Herning Blue Fox. Die Gruppenphase wird eine Woche darauf mit dem Auswärtsspiel bei Genève-Servette in der Schweiz abgeschlossen. (oke)
