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Kölsche SportnachtEin Gala-Abend für Kölns beste Sportlerinnen und Sportler

3 min
Koelsche SportNacht - Flora

Ein Saal voller Welt- und Europameister: Die letztjährige Kölsche SportNacht in der Flora

Der Kölner Sport feiert sich und seine Besten: Am Samstagabend steigt in der Flora die achte Auflage der Kölschen Sportnacht.

Zum achten Mal feiert der Kölner Sport sich und seine Besten: Am Samstagabend steigt in der Flora die Kölsche SportNacht. Ausgezeichnet werden Kölns Sportler, Sportlerin und Team des Jahres. Hinzu kommen Ehrungen für den Nachwuchssportler und die Person des Kölner Sports. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ist erneut Medienpartner der Gala. Im Saal werden unter anderem drei Weltmeister, 30 Europameister und 144 Deutsche Meister erwartet.

„Unsere Athletinnen und Athleten haben 2025 mit Disziplin, Mut und Leidenschaft beeindruckt. Ob in der Leichtathletik, dem Bahnradsport oder Rudern, ob im Hockey, Rollstuhlbasketball oder Beachhandball, ob im Breaking, Speedklettern oder Bobfahren – sie haben alles gegeben, Leidenschaft gezeigt und Bestleistungen erzielt. Sie haben in unterschiedlichsten Wettkämpfen, bei Deutschen Meisterschaften, Welt- und Europameisterschaften Titel errungen. Die Sportlerinnen und Sportler sind damit Botschafterinnen und Botschafter unserer Stadt und repräsentieren Köln im internationalen Sportgeschehen“, erklärte Oberbürgermeister Torsten Burmester in einem Grußwort.

Deutsche Meister, Weltmeister, Europameister

Die nominierten Athletinnen und Athleten stammen aus den verschiedensten Disziplinen. Die deutsche Kickbox-Meisterin Suzan Atasever darf ebenso auf eine Auszeichnung hoffen wie Zweierbob-Vize-Weltmeisterin Leonie Fiebig, Rad-Vize-Weltmeisterin Mieke Kröger, Unterwasserrugby-Europameisterin Anne Reh oder Leonie Wagner, die bei den World Games in China den Titel im Kanu-Polo gewann. Bei den Männern zählen zu den Nominierten: Mohamed Abdilaahi, Deutscher Meister über 5000 Meter, Speedkletter-Vize-Weltmeister Leander Carmanns, Kickbox-Weltmeister Yero Ndiaye, Bahnrad-Europameister Tim Torn Teutenberg und Jet-Ski-Vize-Europameister Nils Wittling. Als Mannschaften standen unter anderem die Kölner Hockey-Europameister, die Kölner Beachhandball-Europameister sowie das Lacrosse-Team von Schwarz-Weiß zur Wahl, das die Deutsche Meisterschaft gewann.

Die Sieger der drei Hauptkategorien werden nach einer Online-Abstimmung und einer Jury-Wahl – bestehend aus Sportjournalisten und früheren Spitzensportlern – ermittelt. 2025 gewannen Judoka Anna-Maria Wagner, Handballspieler Julian Köster und die Kölner Spieler der Hockey-Nationalmannschaft die begehrten Auszeichnungen.

Auszeichungen für das Ehrenamt und den Nachwuchs

Mit der Sonderehrung „Person des Kölner Sports“ werden Menschen gewürdigt, die sich in besonderem Maße um den Kölner Sport verdient gemacht und ihn geprägt haben – wie Trainerinnen, Trainer und Ehrenamtler. Die Auszeichnung „Kölns Nachwuchssportler*in“ hat sich als Seismograph erwiesen – denn in der Vergangenheit wurden Athleten geehrt, die es seither in die Weltspitze ihrer Disziplin geschafft haben. So wie Schwergewichtsboxer Nelvie Tiafack, dem Bronzemedaillengewinner von Paris 2024, oder Radsportler Teutenberg, der längst auch bei den Profis erfolgreich ist.

Neben vielen Athletinnen und Athleten sowie Oberbürgermeister Burmester hat sich Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft angekündigt: Polizeipräsident Johannes Hermanns, FC-Geschäftsführer Philipp Türoff, die Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek, Haie-Geschäftsführer Philipp Walter, Lanxess-Arena-Chef Stefan Löcher, FC-Legende Toni Schumacher und Janus Fröhlich, ehemaliger Höhner-Schlagzeuger sowie Sportbotschafter der Stadt Köln. „Der Sport besitzt eine besondere Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt. Er verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und sozialer Hintergründe. Werte wie Fairness, Respekt gegenüber Gegnern, Verantwortung im Team und der Wille, gemeinsam Ziele zu erreichen, werden im Sport gefördert und sichtbar“, so Burmester.

Für den Oberbürgermeister, der um die Zustimmung der Kölner für eine Olympia-Bewerbung wirbt, wird die Kölsche Sportnacht in dieser Hinsicht ein Heimspiel: Selten werden sich an einem Ort so viele Befürworter einfinden.