Die Basketballerinnen bezwingen Bochum 69:58 und freuen sich nun auf das Hauptrunden-Finale.
BasketballWings Leverkusen drehen nach schwacher erster Halbzeit auf

Leverkusens Topscorerin Zoe Hartmann
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Am Donnerstagabend hat Basketball-Zweitligist Wings Leverkusen bei den heimstarken VfL Viactiv Astroladies Bochum mit 69:58 (26:34) gewonnen und blickt nun voller Vorfreude auf das Duell mit den BG74 Veilchen Ladies Göttingen am letzten Spieltag der Hauptrunde. Am 11. April kommt es um 18 Uhr in der Heisenberg-Halle zum Aufeinandertreffen der beiden besten Teams in der Nord-Liga. Dort wird sich entscheiden, wer auf der Pole-Position in die Playoffs einzieht.
Bochum mit starker erster Hälfte
Zurück zum Bochum-Spiel: Die Wings mussten ohne die verletzte Leonie Kampes antreten. Eine Schwächung für das Team von Coach Patrick Reusch. Bochum legte schnell eine 4:0-Führung hin, Leverkusen konterte mit einem 10:0-Run und lag auch nach sechs Minuten beim 15:9 deutlich vorne. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Wings schon drei Dreier durch Alinde Kerluku (2) und Olivia Okpara versenkt. Da aber auch die Gastgeberinnen nun besser trafen, fanden sich beide Teams beim 19:19 zur ersten Viertelpausen-Ansprache bei ihren Trainern zusammen. Den nächsten Lauf legten die Astroladies hin. Mit zwölf Punkten in Folge erspielten sie sich einen 31:22-Vorsprung, kurz darauf ging es mit 34:26 in die Kabine. Offensiv war für die Leverkusenerinnen in diesem Viertel nichts zusammengelaufen. Aber das sollte sich ändern.
Nach zwei Dreiern von Natalie Villaflor und Kendra Parra hieß es aus Sicht Leverkusens nur noch 36:40 (25.). Dann wieder ein kleiner Hänger: Bochum erhöhte in den nächsten Minuten seine Führung auf 49:40 (29.), ehe die an diesem Abend beste Wings-Scorerin, Zoe Hartmann, per Distanztreffer verkürzte und Lucie Keune mit einem Zweier nachlegte. Nach 30 Minuten hieß es 49:45 für Bochum.
Wings holen sich Führung im letzten Viertel zurück
Im letzten Viertel dauerte es genau 2:41 Minuten, bis die Wings – nun deutlich effektiver in der Abwehr und fokussierter im Abschluss – beim 55:53 durch Okpara die Führung zurückholten. Fünf Minuten später hatte sich Leverkusen beim 65:55 den ersten zweistelligen Vorsprung erspielt, der anschließend sicher nach Hause gebracht wurde.
„Wir haben das Spiel durch einen starken Fight und die konsequente Umsetzung unseres defensiven Gameplans gewonnen. Erst als wir die für diese Partie nötige Physis angenommen und in der Offense klare Entscheidungen getroffen haben, sind wir stärker geworden. Jetzt geht es darum, dass sich die angeschlagenen Spielerinnen regenerieren können und dann freuen wir uns auf das Spiel gegen Göttingen“, sagte Coach Reusch.
Wings: Hartmann (15), Parra (12), Villaflor (12), Okpara (11) Brugler (9), Kerluku (6), Balcerak (2), Keune (2), Kröner, Arz.

