Der Handball-Drittligist ist gegen Emsdetten chancenlos. Die Bergischen Panther gewinnen mal wieder knapp.
HandballTuS 82 Opladen bekommt vom Spitzenreiter die Grenzen aufgezeigt

Lars Branding und die 82er hatten große Probleme mit der massiven Abwehr des Gegners.
Copyright: Uli Herhaus
Warum der TV Emsdetten unangefochten an der Tabellenspitze der 3. Handball-Liga West steht, bekamen die Zuschauer am Samstagabend in der Bielert-Halle zu sehen. Gastgeber TuS 82 Opladen mühte sich nach Kräften gegen den Aufstiegsfavoriten, musste sich am Ende aber mit 23:29 (9:16) geschlagen geben. Vor allem in den ersten 30 Minuten zeigte Emsdetten seine Stärke. Die Abwehr der Gäste inklusive des Keepers war für die 82er kaum zu bezwingen; dazu kamen noch ein paar aus Sicht Opladens unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen: 3:7 (14.), 5:12 (22.) und 9:16 zur Pause.
„Emsdetten hat von Anfang an richtig ernst gemacht. Wir hatten ein wenig darauf gehofft, dass sie uns unterschätzen, aber davon war nichts zu sehen“, stellte TuS-Trainer Fabrice Voigt fest. Die Gäste spielten ihre Dominanz auch in der 2. Hälfte aus (15:24, 42.), dann aber meldeten die Hausherren, bei denen Birger Dittmer und Lars Branding herausragten, ihre Ansprüche auf eine selbstbewusstere Teilnahme an der Partie an. Sie verkürzten auf 23:29 (57.), das war dann auch der Endstand, da sich beide Teams in den letzten Minuten nicht gerade abschlusssicher präsentierten.
„Der Sieg Emsdettens geht absolut in Ordnung. Wir haben aber Moral gezeigt und uns nicht aufgegeben“, so Voigt.
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TuS 82 Opladen: Oberosler, Schmidt; Dittmer (6), Johannmeyer (4), Leppich (3), Branding (3/1), Meurer (2), Hinrichs (2/1), M. Sonnenberg (1), Nitzschmann (1), Swiedelsky (1), Jagieniak, Nitsche, Bachler.
Bergische Panther besiegen Lippe II 31:30
Sie haben es schon wieder getan: Die Bergischen Panther gewannen zum sechsten Mal in dieser Spielzeit mit einem Tor Vorsprung. Dieses Mal gab es ein 31:30 (17:15) gegen Team HandbALL Lippe II. Die ohne Top-Werfer Justus Überholz sowie Hendrik Heider und Bjarne Steinhaus angetretenen Hilgener kamen zu Beginn nur schwer in die Begegnung. 0:3 (2.) und 3:7 (9.) hieß es vor allem nach Gegenstößen. Timo Blum markierte in der 17. Minute mit seinem Treffer zum 10:10 den ersten Ausgleich; kurz darauf erzielte er auch die Premierenführung zum 12:11. Danach konnten sich die Panther mehrfach absetzen (21:16, 34.; 25:20, 44.; 31:27, 58.), aber die Gäste fanden jedes Mal wieder den Anschluss.
Die letzten knapp zwei Minuten gerieten in Unterzahl nach den drei gegnerischen Treffern zum 31:30 zur Zitterpartie, aber das Happy End blieb auf Seiten der Hilgener. „Es war nicht leicht, den kurzfristigen Ausfall von drei Rückraumspielern zu verkraften. Am Anfang hat uns Lemgo mit seinen Gegenstößen arge Probleme bereitet, aber dann sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Leider haben wir durch unsere eigenen Fehler mehrfach dazu beigetragen, dass der Gegner in Reichweite blieb und am Ende noch Dramatik aufkam“, berichtet Marcel Mutz.
Bergische Panther: Conzen, Eigenbrod; Schlösser (10/1), Bleckmann (6), T. Blum (5), Wolter (4), Weiss (2), Görgen (2), J. Blum (1), Padeken (1), Wöstmann, Elverfeld, Zulauf, Lorenz.


