Titelverteidiger SC Magdeburg qualifiziert sich mit einem klaren Sieg gegen Pick Szeged erneut für das Final Four in Köln.
SCM stürmt nach KölnTitelverteidiger steht zum vierten Mal im Final Four

Der SC Magdeburg steht im Final Four der Champions League.
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Titelverteidiger SC Magdeburg hat die vierte Qualifikation in Folge für das Final Four der Königsklasse in Köln perfekt gemacht. In der heimischen Getec Arena, die mit 6.437 Zuschauern voll besetzt war, bezwang die Mannschaft im Viertelfinal-Rückspiel den ungarischen Vizemeister Pick Szeged mit 45:37 (23:19).
Nach Addition beider Spielergebnisse ergab sich ein Gesamtstand von 80:65. Erfolgreichster Torschütze aufseiten der Magdeburger war Omar Ingi Magnusson, der acht Treffer erzielte.
Magdeburg dominiert von Beginn an
Das Team von der Elbe, das bereits das Hinspiel mit einem Vorsprung von sieben Toren für sich entschieden hatte, ließ auch in der zweiten Begegnung keine Zweifel aufkommen. Eine schnelle 5:2-Führung nach nur sechs Minuten unterstrich die Ambitionen. Die Gäste aus Ungarn probierten es mit einer offensiven Abwehrformation, doch der SCM fand und nutzte die sich bietenden Räume konsequent.
Obwohl die Torhüter Roland Mikler und Tobias Thulin einige Bälle abwehren konnten, änderte dies am grundsätzlichen Spielverlauf nichts; Szeged vermochte den Abstand nicht zu verringern. Stattdessen führten die Ungarn eine härtere Gangart ein, die kurz vor der Halbzeit in einer Roten Karte für Mario Sostaric nach einem Foul mündete (30.). Zur Pause betrug der Vorsprung Magdeburgs in der Gesamtwertung bereits elf Tore.
Kurze Schwächephase nach Wiederanpfiff
Nach dem Seitenwechsel agierte die Magdeburger Defensive für eine kurze Zeit unkonzentriert. Diese Phase nutzten die Gäste, um trotz Unterzahl auf zwei Tore heranzukommen. Im Angriff lief es für den SCM jedoch weiterhin gut, wodurch der Vorsprung bei drei Treffern gehalten werden konnte (28:25/36.).
Die Partie war phasenweise von fehlender Struktur geprägt, wovon sich die Elbestädter aber nicht aus dem Konzept bringen ließen. Sie erhöhten ihren Vorsprung wieder auf fünf Tore, womit die erneute Reise zum Finalturnier nach Köln endgültig besiegelt war. (dpa/red)
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