Ab sofort dürfen Hunde in allen IKEA-Filialen, somit auch in Köln und der Region, mitgenommen werden. Zuvor war dies nicht erlaubt.
Deutschlandweite ÄnderungIKEA erlaubt Hunde in allen Filialen – Kunden mit scharfer Kritik

Hunde dürfen absolut in alle IKEA-Filialen Deutschlands mitgenommen werden. (Symbolbild)
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Ab dem 15. Juni erweitert IKEA sein Angebot um eine Facette, die bereits vor dem Start für hitzige Debatten sorgt: Das schwedische Möbelhaus erlaubt künftig die Mitnahme von Hunden in seine Einrichtungshäuser und Planungsstudios. Was von vielen Tierhalterinnen und Tierhaltern als lang ersehnter Service begrüßt wird, stößt im Netz gleichzeitig auf eine massive Welle der Kritik und Besorgnis.
Strikte Regeln für den Möbelhaus-Besuch
Ganz ohne Einschränkungen dürfen die tierischen Begleiter dann doch nicht durch die Ausstellungsräume stöbern. IKEA hat ein klares Regelwerk aufgestellt, um den Einkauf für alle Besucherinnen und Besucher erträglich zu gestalten. So müssen Hunde während des gesamten Aufenthalts entweder in einer speziellen Hundetasche, einem -korb oder einem entsprechenden Rucksack transportiert werden. Alternativ gilt eine strikte Pflicht zur kurzen Leine.
Komplett tabu sind für die Vierbeiner zudem alle Zonen, in denen Lebensmittel im Spiel sind. Das betrifft das beliebte Schwedenrestaurant, das Bistro im Ausgangsbereich sowie den Schwedenshop. Auch das Kinderparadies „Småland“ bleibt, wenig überraschend, eine hundefreie Zone und ist weiterhin ausschließlich den jüngsten menschlichen Besuchern vorbehalten.
„Muss das wirklich sein?“ – Kunden äußern große Bedenken
Trotz dieser Sicherheitsvorkehrungen stößt die Entscheidung bei vielen Kundinnen und Kunden auf Unverständnis. Unter dem Ankündigungsvideo von IKEA Deutschland auf Instagram sammelten sich innerhalb kürzester Zeit Hunderte kritische Kommentare. Die Sorgen der Community sind vielschichtig und reichen von hygienischen Aspekten bis hin zu Sicherheitsbedenken.

Blick in die Lagerhalle eines Kölner IKEA. Auch hier dürfen ab sofort Hunde schnüffeln. (Archivbild)
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„Hoffentlich wird nicht alles vollgepinkelt“, schreibt eine Nutzerin und spricht damit die Angst vor Verunreinigungen auf den ausgestellten Sofas und Teppichen an.
Ein anderer Kommentar, der binnen einer Stunde über 170 Likes sammelte, wirft tiefergehende Fragen auf: „Habt ihr auch mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die eine Tierhaarallergie haben oder Panik vor Hunden?“ Zudem wird gewarnt, dass Hunde in den oft ohnehin schon völlig überlaufenen Gängen der Möbelhäuser eine erhebliche Stolperfalle darstellen könnten.
Besonders bemerkenswert: Selbst unter passionierten Tierfreunden herrscht Skepsis. „Ich bin großer Hundefan, aber muss das wirklich sein?“, fragt eine Kommentatorin und spricht damit wohl vielen aus der Seele, die den Stress für die Tiere in der typischen, hektischen IKEA-Atmosphäre als zu hoch einschätzen.
Ob der Vorstoß von IKEA ein Erfolg wird oder ob die Beschwerden der Kunden das Unternehmen zum Umdenken zwingen, werden die nächsten Wochen in den Filialen – auch hier im Rheinland – zeigen.
