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„Können es Händlern nicht erklären“IHK kritisiert Schließung der Geschäfte in Köln

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Die leere Schildergasse in Köln, aufgenommen am 18. März 2020

Köln – Die Präsidentin der IHK Köln, Nicole Grünewald, hat die Entscheidung der Stadt Köln kritisiert, anders als im Kölner Umland nicht auf Tests zu setzen und den Einzelhandel wieder zu schließen. „Wir können es unseren Händlern nicht mehr erklären, weshalb Leverkusen, der Rhein-Erft-Kreis und der Oberbergische Kreis auf die Teststrategien vertrauen und damit im Handel „Click & Meet„ möglich machen – und Köln nicht“, sagt Grünewald.

Vollkommen unverständlich sei dies vor dem Hintergrund, dass sich die Stadt Köln zeitgleich als Modellregion genau um diese Strategie bewirbt. „Gerade unsere Händler haben ein extrem großes Interesse an sinkenden Zahlen, da daran ihre Existenzen hängen. Wir glauben, wie die Städte und Kreise rund um Köln, an Testen und Öffnen.“

Infizierte durch Tests erkennen

Grünewald argumentiert, dass durch häufigere Testungen, Infizierte schneller erkannt und die Infektionsketten damit wirkungsvoller unterbrochen werden könnten. „Wir erwarten von der Stadt Köln, dass sie wie im Umland nun ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung beantragt.“

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Auch Butlers-Chef Wilhelm Josten sagte am Montag, man hätte es „gut gefunden, wenn sich Köln am Termin-Shopping mit Testpflicht beteiligt hätte“. Beim Einkaufen bestehe erwiesenermaßen nur ein geringes Infektionsrisiko. „Darüber hinaus stellt das regelmäßige Testen eine Chance zur Wiedererlangung von mehr Freiheiten dar. An diese neue Normalität werden sich Menschen gewöhnen.“