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Blockierendes ParkenFeuerwehr fährt sich im östlichen Mauenheim fest

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Die Feuerwehr fuhr sich an der Ecke Wolfhartstraße/Eckewartstraße fest: Zwei am Fahrbahnrand geparkte Pkw versperrten die Durchfahrt.

Die Feuerwehr fuhr sich an der Ecke Wolfhartstraße/Eckewartstraße fest: Zwei am Fahrbahnrand geparkte Pkw versperrten die Durchfahrt.

Auf dem Weg zu einem Einsatz kam der Feuerwehrwagen nicht um eine Kurve. Zwei Autos hatten die Durchfahrt zugestellt.

Für Feuerwehrleute dürfte diese zu den stressigsten und ärgerlichsten Situationen überhaupt gehören – und für Menschen, die im Notfall sehnlich auf ein Eintreffen der Rettungskräfte warten, ist es ein Albtraum: dass die Feuerwehr nicht zum Einsatzort gelangt, weil geparkte Autos ihr den Weg verstellen.

So ähnlich ist es geschehen Ende August, im östlichen Teil von Mauenheim: Kurz nach 18 Uhr war ein Löschfahrzeug auf dem Weg zu einem Einsatz in der Nachbarschaft, als in der Rechtskurve von der Wolfhartstraße in die Eckewartstraße zunächst Endstation war. Zwei Autos waren so ungünstig auf beiden Straßenseiten geparkt, so dass das schwere und breite Einsatzfahrzeug vor den Wagen stoppen musste. Einer der die Situation auslösenden Pkw stand an der Innenseite der Rechtskurve, etwas in den Kurvenradius hineinragend. Das andere, links am Rand der Wiese entlang der Hochbahn längs geparkte Auto stand schätzungsweise einen halben Meter in die Fahrbahn hinein.

Auf dem Weg zum Tragehilfe-Einsatz

Der Leser Harald Scholz aus Mauenheim war zufällig vor Ort; er hatte den Zwischenfall beobachtet und Bilder von der Situation gemacht. Tatsächlich handelte es sich nicht um eine Test- oder Kontrollfahrt, sondern um einen echten Einsatz, wie die Feuerwehr-Pressestelle bestätigte – wenn auch nicht wegen eines Brandes. „Es war eine Tragehilfe angefordert worden“, erläutert man dort – also Unterstützung bei der Mobilisation und dem Transport von Personen. In solchen Fällen sei man manchmal ebenfalls per Löschfahrzeug zum Einsatzort unterwegs. Wegen der auf beiden Straßenseiten geparkten Autos sei das Fahrzeug steckengeblieben.

In ihrer Not legten die Feuerwehrleute den verbleibenden Weg zum Einsatzort zu Fuß zurück, was rund zwei bis drei Minuten Wegezeit für sie bedeutete. Einer der Einsatzkräfte verblieb indes am Fahrzeug. „Beide Besitzer der Pkw kamen kurz darauf zurück“, hieß es weiter. Deswegen konnte auf ein Abschleppen verzichtet werden; beide Halter erwarten nun jedoch wegen Parkens mit Behinderung von Rettungsfahrzeugen 100 Euro Bußgeld und einen „Flensburg-Punkt“. 

Parken soll neu geordnet werden

Entlang des östlichen Abschnitts der Eckewartstraße wird an vielen Stellen informell und etwas „wild“ geparkt. Die bislang kostenfrei nutzbaren Stellplätze im Viertel gelten als chronisch knapp; im Juni beschloss die Bezirksvertretung Nippes, für das östliche Mauenheim zwischen Merheimer Straße, Friedrich-Karl-Straße, Neusser Straße und Eckewartstraße ein Bewohnerpark-System einzuführen. Dabei wird erfahrungsgemäß auch der Parkraum neu geordnet.

Um solche Situationen wie die erlebte in Zukunft zu vermeiden, regt Scholz an, den Rand der Hochbahnwiese mit Findlingen vor dem Beparken zu schützen, wie es im weiteren Verlauf der Eckewartstraße – etwa zwischen Hildebrandt- und Ortweinstraße – schon heute der Fall ist. Auch an der Agneskirche darf nur noch auf einer Seite geparkt werden, weil die Durchfahrt für die Feuerwehr dort zu eng war.