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Verkehrsänderung in EhrenfeldVenloer Straße wird für sechs Monate zur Einbahnstraße

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Die Venloer Straße wird bis zum 23. August 2024 auf Höhe der Bahnunterführung am Bahnhof Köln-West für den motorisierten Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Im Bereich des Hans-Böckler-Platzes kommt es langfristig zu Verkehrsbehinderungen. (Archivbild)

Ab 27. Juli wird die Venloer Straße in Köln für sechs Monate zur Einbahnstraße. Rund um den Hans-Böckler-Platz drohen Verkehrsbehinderungen.

Beginnend mit dem 27. Juli wird die Venloer Straße im Bereich des Hans-Böckler-Platzes für etwa sechs Monate nur noch in Richtung Friesenplatz befahrbar sein. Umleitungen für den stadtauswärtigen Verkehr sowie geänderte Routen für Fußgänger und Radfahrer sind die Folge.

Für Verkehrsteilnehmer in Köln beginnt am Montag, dem 27. Juli 2026, eine Phase, die Geduld erfordert. Betroffen ist das Areal um den Hans-Böckler-Platz sowie den Bahnhof West.

Auf dem Abschnitt der Venloer Straße zwischen der Spichernstraße und der Inneren Kanalstraße wird für einen Zeitraum von circa einem halben Jahr eine Einbahnstraßenregelung eingeführt, die nur die Fahrtrichtung Friesenplatz zulässt. Der aus der Stadt hinausführende Verkehr muss währenddessen umgeleitet werden.

Grund sind Modernisierungsarbeiten an der U-Bahn-Station

Die Ursache für die Verkehrsbeeinträchtigungen liegt in Baumaßnahmen an einem zentralen Knotenpunkt des städtischen Schienennetzes.

Die Stadt Köln lässt die unterirdische Station Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West erneuern. Die Sanierung umfasst unter anderem die Aktualisierung des Brandschutzes, die Schaffung neuer Eingangsbereiche und den Umbau für einen barrierefreien Zugang.

Wichtig für Nutzer der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ist, dass der Betrieb der Stadtbahnen nach Planungen während der gesamten Bauphase aufrechterhalten wird.

Das ändert sich für Fußgänger und Radfahrer

Die Maßnahmen wirken sich nicht nur auf den motorisierten Verkehr aus; auch für zu Fuß Gehende und Radfahrende ergeben sich Änderungen. Der kombinierte Geh- und Radweg auf der südlichen Seite wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt. Fußgänger müssen die Ampeln nutzen, um den Bereich zu queren.

Für Radfahrer in Richtung Friesenplatz wird eine separate Fahrspur eingerichtet, um sie sicher am Baufeld vorbeizuleiten. Laut Angaben der Stadt sind für den stadtauswärts gerichteten Radverkehr keine Behinderungen vorgesehen.

Personen, die diesen Bereich regelmäßig passieren, sei es auf dem Weg in die Innenstadt, zur Universität oder um am Bahnhof West umzusteigen, wird empfohlen, ab Ende Juli zusätzliche Zeit für ihre Fahrten zu berücksichtigen. (mt)