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Letztes Ferien-WochenendeEnde August fährt die Kölner Seilbahn auch nachts

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Die Kölner Seilbahn fährt zu besonderen Terminen auch in der Nacht.

Die Kölner Seilbahn fährt zu besonderen Terminen auch in der Nacht. 

Die Seilbahn wird am Samstag bis Mitternacht über den Rhein schweben und einen guten Blick auf das nächtliche Köln-Panorama bieten.

Seit 1957 erfreut sich die Kölner Seilbahn fast ununterbrochener Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen. Vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein sind Kabinen über der Zoobrücke zu sehen, nur in den Wintermonaten wird der Betrieb eingestellt. Besonderes Highlight sind in jedem Jahr die Nachtfahrten, bei denen der Sonnenuntergang und die Lichter der Stadt bewundert werden können.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), zu denen die Seilbahn gehört, haben am Montag den Termin für die nächsten nächtlichen Fahrten bekannt gegeben: Am Samstag, 29. August, läuft der Betrieb statt nur bis 18 Uhr bis kurz vor Mitternacht. Am letzten Wochenende der NRW-Sommerferien findet also die diesjährige Kölner Nacht der Seilbahn statt. Letzter Einstieg ist um 23.45 Uhr.

Es gelten die normalen Fahrpreise von 5,50 Euro für Erwachsene und 3,30 Euro für Kinder (von 4 bis 12 Jahren) bzw. 9,50 Euro und 4,80 Euro für Hin- und Rückfahrt. Eine Reservierung ist nicht möglich. 

Weitere besondere Seilbahn-Termine in Köln

Weitere Termine für Nachtfahren in dieser Saison sind der 12. September („Indian Summer“) und die „Herbstnachtfahrt“ am 17. Oktober zum Start der Herbstferien.

Zudem wird nach Ende der eigentlichen Saison an besonderen Tagen die Fahrt wieder aufgenommen. Die Seilbahn wird an den vier Adventswochenenden, jeweils samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr, über das weihnachtlich geschmückte Kölner Panorama gondeln. Der Betrieb läuft am 28./29. November, am 5./6. Dezember, am 12./13. Dezember sowie am 19./20. Dezember.

Jede Saison verzeichnet die Kölner Seilbahn knapp 500.000 Fahrten, bisher waren es 2026 nach Angaben der KVB rund 300.000 Fahrten. Das wochenlang warme bis heiße Wetter und der fehlende Regen dürften sich positiv auf die Bilanz auswirken.

Die Seilbahn war 1957 zur Bundesgartenschau errichtet worden, sie verbindet den Rheinpark mit dem linksrheinischen Ufer beim Zoo. 1963 musste sie wegen des Baus der Zoobrücke den Betrieb zwischenzeitlich einstellen und wurde weitgehend abgebaut. 1966 konnte sie mit neuer Streckenführung, einem zusätzlichen Pylon und einer Verlängerung um etwa 250 Meter wieder fahren.

2017 geriet sie bundesweit in die Schlagzeilen, als nach einem technischen Zwischenfall eine größere Zahl von Fahrgästen aus den Gondeln gerettet werden musste. 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter Höhenretter, waren im Einsatz und holten rund 65 Personen aus den Kabinen. (cme)