Mit der über drei Meter großen Figur wurde im Ersten Weltkrieg Geld für Witwen, Waisen und die Rüstungsindustrie gesammelt.
Köln früher und heuteDer „Kölsche Boor en Iser“ – von einer Holzfigur zum Riesen aus Eisen
Von Tobias Christ
3 min

Historische Aufnahme aus dem Jahr 1915: Der „Kölsche Boor en Iser“ am Gürzenich spielte während des Ersten Weltkriegs 1,6 Millionen Mark ein.
Copyright: „Köln in alten Ansichtskarten“
Der Erste Weltkrieg tobte schon ein Jahr lang, als am Gürzenich ein Riese mit Schwert auftauchte. Es war der „Kölsche Boor en Iser“, also der Kölsche Bauer in Eisen, der in einem kunstvoll gestalteten Kuppelbau Stellung bezog. Wobei das imposante Standbild nicht aus Eisen bestand, sondern aus teilweise vergoldetem Lindenholz.
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