Der beliebte Komiker lehnt die Idee von Eintrittsgebühren für das Wahrzeichen ab und erläutert die Beteiligung von Kardinal Woelki an seinem Film.
„Unmöglich! Das geht nicht“Hape Kerkeling äußert scharfe Kritik an Eintritt für Kölner Dom

Hape Kerkeling ist gegen Eintritt im Kölner Dom (Archivbild).
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Auch Hape Kerkeling reagiert empört auf die neue Eintrittsregelung für den Kölner Dom. Der beliebte Komiker positioniert sich klar gegen die zukünftige Erhebung einer Gebühr für die Besichtigung des Weltkurltuerbes. „Unmöglich! Das geht nicht“, äußerte der Entertainer, Darsteller und Autor sein Unverständnis. „Die Zeiten ändern sich – aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?“, legte der 61-Jährige noch nach.
Hintergrund ist die jüngste Ankündigung des Domkapitels, künftig eine Gebühr von Touristen zu erheben. Laut dpa sollen mit den Einnahmen die erhöhten Ausgaben für Instandhaltung, Sicherheit sowie den täglichen Betrieb der Kathedrale finanziert werden. Der Zugang für Gläubige und Teilnehmer von Gottesdiensten bleibt weiterhin kostenfrei, was ebenso für die Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins gilt.
Woelkis Rolle in Kerkelings neuem Filmprojekt
Sowohl die Kathedrale als auch der umstrittene Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki spielen eine wichtige Rolle in Kerkelings aktuellem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“. Kerkeling erklärte dazu: „Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott“. Er führte weiter aus: „Und deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?“
Die Zusage von Woelki habe ihn überrascht, so Kerkeling: Er sei „dann schon sehr erstaunt, dass Herr Woelki tatsächlich zugesagt hat“. Der Entertainer fügte hinzu: „Ich hatte offen gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.“
Für den Zutritt zum Kölner Dom soll „demnächst“ zwar tatsächlich eine Gebühr fällig werden, die genaue Höhe steht jedoch noch nicht fest. Das Domkapitel hat angekündigt, dass touristische Besucherinnen und Besucher ab der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Besichtigungsgebühr zahlen sollen. Einen konkreten Eintrittspreis nannten die Verantwortlichen bislang nicht. (mbr)

