6,30 Meter: Der Parkplatz an der Bastei ist überflutet.
6,50 Meter: Das Hochwassertelefon wird eingerichtet.
6,60 Meter: Das Hubtor in Rodenkirchen (18m breit und 4,70m hoch) muss hochgefahren sein.
6,70 Meter: Die Campingplätze in Rodenkirchen und Poll sind betroffen und müssen geräumt sein.
7 Meter: Großes Schieberprogramm im Kanalnetz; über 250 Maßnahmen im Kanalnetz sind durchgeführt worden inklusive der Installation von Hochwasserverschlussdeckeln; 12 Hochwasserpumpwerke sind in Betrieb, die großen Pumpwerke. Im Rodenkirchener Auenviertel werden erste mobile Wände aufgebaut. In Porz-Zündorf wird die Groov geflutet.
Hochwasser in Köln in den 1990er-Jahren
Copyright: Worring
7,50 Meter: Die „große Hochwasserschutzzentrale“ mit DLRG, THW und Polizei nimmt ihren Dienst auf.
8 Meter: Viele Schieber im Kanalnetz werden bedient; 22 Hochwasserpumpwerke sind in Betrieb.
8,10 Meter: Die Promenade der Kölner Altstadt wird angeflutet. Erste Hochwassertore in der Altstadt müssen geschlossen sein
8,20 Meter: Aufbau der mobilen Schutzwand in Porz-Zündorf
8,30 Meter: Hochwassermarke II; Die Schifffahrt wird eingestellt.
8,40 Meter: Kasselberg im Kölner Norden ist nur noch per Boot zu erreichen.
9,40 Meter: In der Innenstadt und in Rodenkirchen müssen die mobilen Schutzwände stehen.
10 Meter: Der Rheinufertunnel wird gesperrt, das Hubtor in Rodenkirchen überflutet
10,70 Meter: Die mobile Wand in Porz-Zündorf wird überflutet, 29 Hochwasserpumpwerke sind in Betrieb.
ca. 10,70 Meter: Ein Großschadensereignis wird ausgelöst.
11,30 Meter: Die Altstadt läuft voll.
ca. 11,70 Meter: Der Retentionsraum Worringen wird kontrolliert geflutet.
Regelmäßig aktualisierte Hochwasserstände und Wasserstandsvorhersagen gibt das Hochwassertelefon der Stadtentwässerungsbetriebe Köln unter 0221/221-26161 und auf der Internetseite unter www.steb-koeln.de.