Lokalpolitiker kritisieren die ungenutzte Sperrpause der Stadtbahnlinie 7 für dringend notwendige Reparaturen im Gleisbereich in Köln-Poll.
Auf Siegburger StraßeKritik an fehlender Instandsetzung während Baupause der Linie 7 in Poll

Instandgesetzt werden sollen die Fugen entlang den Schienen der Linie 7 auf der Siegburger Straße in Poll.
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Kritik wegen der sechswöchigen Unterbrechung der Stadtbahnlinie 7 in den Sommerferien hatte es schon vor den Baumaßnahmen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und der Stadt an der Deutzer Brücke gegeben.
Nun hat die Politik noch einmal nachgelegt. Die SPD in der Bezirksvertretung Porz reagiert mit Unverständnis darauf, dass die Zeit, in der die Linie 7 nicht gefahren ist, nicht genutzt wurde, um „bekannte und bauliche Mängel zu beheben“. Dies betrifft vor allem den Gleisbereich auf der Siegburger Straße in der Ortsdurchfahrt Poll. Fehlende oder schadhafte Fugenbereiche zwischen Schiene und Straßenoberfläche können insbesondere für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erheblichen Beeinträchtigungen und gefährlichen Situationen führen, heißt es seitens der Sozialdemokraten. „Die bekannten Mängel hätten aus unserer Sicht während der mehrwöchigen Sperrpause mitbetrachtet und behoben werden müssen“, sagt Fraktionschefin Bettina Jureck.
SPD fordert Prüfung und Reparatur der Siegburger Straße in Poll
Und die Arbeiten sind aus Sicht der SPD notwendig. „Eine kurzfristige Behebung der Schäden ist aus Gründen der Verkehrssicherheit nach wie vor dringend anzuraten“, so Jureck. Aus diesem Grund hat die SPD einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt wird, kurzfristig den Zustand des Gleis- und Straßenbereichs auf der Siegburger Straße in der Ortsdurchfahrt Poll zu überprüfen und notwendige Reparaturmaßnahmen einzuleiten.
Dabei soll geprüft werden, an welchen Stellen die Fugenfüllung zwischen Schiene und angrenzender Straßenoberfläche fehlt oder schadhaft ist, welche Beeinträchtigungen oder Gefahren hierdurch besonders für den Radverkehr entstehen und welche Maßnahmen kurzfristig zur Verbesserung der Verkehrssicherheit möglich sind. Auch soll die Verwaltung aufzeigen, wann eine dauerhafte Instandsetzung umgesetzt werden kann. Die anderen Parteien in der Bezirksvertretung Porz haben den Antrag einstimmig mitgetragen.
Genauso wie den Antrag der CDU. Die fordert, dass eine direkte Ansprechperson aus dem Dezernat Mobilität für die Bezirksvertretung Porz abgestellt werden soll. Dies schließt die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen der Bezirksvertretung Porz mit ein. „So eine Ansprechperson hat es früher gegeben“, erinnert CDU-Fraktionschef Werner Marx. Das habe die Arbeit zu verschiedenen Themen, die den Bereich Mobilität betreffen, erleichtert, sagt Marx. Das solle aus der Sicht der CDU wieder eingeführt werden.
