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Vier Unfälle in drei JahrenStadt entschärft die Fahrradfalle an der Severinsbrücke

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Das Drängelgitter, an dem sich vier Radfahrer in drei Jahren verletzt haben, ist seit Freitag mit rot-weißen Band nachgerüstet und soll möglichst schnell ersetzt werden. 

Die Stadtverwaltung hat am Freitag die Fahrradfalle zumindest provisorisch gesichert. Im Februar soll eine neue Lösung her.

Der kombinierte Fuß- und Radweg, der auf der rechten Rheinseite zur Severinsbrücke führt und auf dem in den vergangenen drei Jahren vier Radfahrer verunglückt waren, ist am Freitag im Auftrag des Verkehrsdezernats zunächst provisorisch entschärft worden.

Das alte Drängelgitter, das von den ortsunkundigen Radfahrern in der Dunkelheit viel zu spät erkannt worden war, ist jetzt mit einem reflektierenden rot-weißen Band gesichert und wird „so schnell wie möglich“ durch ein neues reflektierendes rot-weißes Gitter ersetzt. Das hat die Stadtverwaltung am Freitag mitgeteilt.

Überdies lässt das Verkehrsdezernat im Februar „nochmal alle Zu- und Abwegungen der Brücke“ kontrollieren. Auch wird geprüft, ob die Sicherheit beispielsweise durch das Aufbringen von Piktogrammen noch verbessert werden kann.

Die verunglückten Radfahrer hatten in der Dunkelheit den scharf nach rechts abknickenden Radweg übersehen und waren vor das Drängelgitter gekracht, das unmittelbar danach den Gehweg absichern soll, der zur Brücke führt.

Auch einen alten Poller an der Hochbahn im Stadtteil Nippes hat die Stadt durch einen rot-weiß gestreiften ersetzt. Dort hatte sich eine Radlerin bei einem Sturz schwer verletzt. Der neue soll deutlich besser zu sehen sein. (pb)