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Von der ersten Idee zur FirmengründungTH Köln baut Unterstützung für Start-ups aus

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Die Projektleitung des Vorhabens „Start-up Center Gateway TH Köln“: von links: Prof. Dr. Kai Thürbach, Dr. Stephanie Grubenbecher und Prof. Dr. Jörg Luderich. (Bild: Heike Fischer/TH Köln)

Die Projektleitung des Vorhabens „Start-up Center Gateway TH Köln“: von links: Prof. Dr. Kai Thürbach, Dr. Stephanie Grubenbecher und Prof. Dr. Jörg Luderich. 

Das Projekt wird bis Ende 2028 mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert.

Die Technische Hochschule Köln (TH) stärkt ihre Unterstützung für Unternehmensgründungen: Mit dem „Start-up Center Gateway TH Köln“ bündelt die Hochschule bestehende Angebote und entwickelt neue Formate, um Studierende und Forschende auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Das Projekt wird bis Ende 2028 mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert.

Ziel des Vorhabens ist es, mehr Gründungen zu ermöglichen, die Unterstützungsangebote nachhaltig zu gestalten und das regionale Start-up-System zu stärken. Dazu soll die sogenannte „Gateway Start-up Journey“ ausgebaut werden – ein strukturierter Weg von der ersten Idee bis zur Umsetzung, der Angebote zu Geschäftsmodellentwicklung, Teamfindung, Modellentwicklung und Finanzierung umfasst.

Die TH Köln baut damit auf Aktivitäten auf, die sie seit 2020 bestehen – darunter der „Makerspace“ als Prototypenwerkstatt sowie ein Netzwerk aus Investoren, Hochschulen und Akteurinnen der Gründungsszene.

Köln und Rheinland haben wachsende Start-up-Szene

Kai Thürbach, Professor für Unternehmensführung und Entrepreneurship an der TH Köln, sagt: „Das Rheinland und insbesondere Köln sind dynamische Gründungsstandorte mit einer stetig wachsenden Start-up-Szene. Die Hochschulen sind ein wesentlicher Treiber dessen. Mit dem 'Start-up Center Gateway TH Köln' schaffen wir die Voraussetzungen, um dieses Wachstum weiterhin systematisch zu unterstützen, Talente noch besser in der Region zu halten und wissenschaftliche Erkenntnisse noch schneller in marktfähige Lösungen zu überführen.“

Das Projekt ist eingebettet in den Verbund „Gateway Hochschulen Köln“, dem neben der TH Köln auch die Universität zu Köln, die Deutsche Sporthochschule, die Rheinische Hochschule und die private CBS angehören. Die CBS bietet Studienangebote aud den Bereichen  Wirtschaft, Soziales, Pädagogik und Gesundheit.

Geplant sind unter anderem ein gemeinsames Alumni-Netzwerk sowie abgestimmte Veranstaltungen. Geleitet wird das Projekt von Dr. Stephanie Grubenbecher sowie den Professoren Jörg Luderich und Kai Thürbach. (gam)