Die Warnstreiks im Nahverkehr dauern an. Auch am Samstag müssen Fahrgäste in NRW mit Einschränkungen rechnen.
Verdi erhöht den DruckWarnstreik im Nahverkehr geht Samstag weiter – Kölner Buslinien betroffen

Eine Flagge von Verdi hängt vor einem Logo der KVB. In der Tarifrunde für den kommunalen Nahverkehr hat Verdi erneut zu Warnstreiks aufgerufen.
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Im Tarifkonflikt im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen setzt die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks fort. Nach dem Ausstand am Freitag sollen auch am Samstag (21. März) erneut Beschäftigte an einzelnen Betriebshöfen die Arbeit niederlegen.
Die Liste der Nahverkehrsbetriebe, deren Streckennetz durch den Warnstreik betroffen sein könnte, umfasst 14 der insgesamt rund 30 vom Tarifkonflikt betroffenen Unternehmen. Darunter sind die KVB (Köln), die Rheinbahn (Düsseldorf) sowie die Stadtwerke in Wuppertal, Krefeld und Hamm.
Streikwelle dauert bereits mehrere Tage an
Damit setzt sich eine Streikwelle fort, die bereits mehrere Tage anhält. Schon am Donnerstag (19. März) kommt es landesweit zu Einschränkungen, auch in Köln sind Mitarbeitende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) beteiligt. Am Freitag sollen Stadtbahnen und Busse in Köln zwar weiterfahren, allerdings mit möglichen Unregelmäßigkeiten infolge der vorangegangenen Streiktage.
Auch am Wochenende gilt: Die Auswirkungen hängen stark vom jeweiligen Standort ab. Während es auf einzelnen Linien in NRW zu Ausfällen kommen kann, drohen in kleineren Betrieben auch komplette Stillstände. Aus der Pressestelle der KVB hieß es, wahrscheinlich sei der Betriebshof in Porz betroffen, das werde jetzt geprüft.
Ein Verdi-Sprecher für Köln bestätigt, dass der Porzer Standort bestreikt werde. Bahnen und Busse sollen trotzdem fahren – bis auf die Buslinien, die an diesem Betriebshof beginnen und enden. Das umfasst nach unserem Kenntnisstand mindestens: 160, 161, 162, 165 und 166. S-Bahnen und Regionalzüge fahren weiterhin. (mit dpa)

