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Mit 51 JahrenLokalzeit-Moderator Marcus Werner ist tot

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Marcus Werner lacht in die Kamera.

Marcus Werner ist im Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. (Archivbild)

Mit nur 51 Jahren ist der Journalist, der mehr als 15 Jahre lang die „Lokalzeit OWL“ moderierte, nach schwerer Krankheit gestorben.

Der langjährige „Lokalzeit“-Moderator Marcus Werner ist tot. Der Journalist und Fernsehmoderator starb im Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit. Das bestätigte der Westdeutsche Rundfunk. Werner gehörte über viele Jahre zu den bekanntesten Gesichtern der WDR-Regionalberichterstattung in Ostwestfalen-Lippe.

Marcus Werner wurde durch die „Lokalzeit OWL“ bekannt

Seit 2009 moderierte Marcus Werner die „Lokalzeit OWL“ aus dem Studio Bielefeld. Mehr als anderthalb Jahrzehnte führte er dort durch die Abendsendung und berichtete über regionale Politik, gesellschaftliche Themen und Alltagsgeschichten aus Ostwestfalen-Lippe. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer war er eine feste Konstante im Programm des WDR.

Der Sender würdigte Werner als leidenschaftlichen Journalisten mit großer Nähe zu den Menschen. Kolleginnen und Kollegen beschrieben ihn als empathisch, klar in der Sprache und stets interessiert an den Geschichten hinter den Schlagzeilen. „Für viele seiner Kolleginnen und Kollegen war Marcus ein wunderbarer Kollege und auch Freund. Seine Stimme, seine Energie, seine Ideen – sie fehlen jetzt“, sagte Gabi Ludwig, Chefredakteurin der WDR-Landesprogramme.

Marcus Werner war auch als Autor tätig

Neben seiner Arbeit vor der Kamera war Marcus Werner auch als Autor tätig. Er veröffentlichte mehrere Romane und Sachbücher und arbeitete journalistisch für verschiedene Formate des WDR, unter anderem bei Wahlsendungen und Spezialausgaben. Trotz seiner Erkrankung blieb er nach Angaben aus dem Umfeld beruflich lange aktiv.

Medienberichten zufolge litt Werner an einer Krebserkrankung. Details zu seinem Krankheitsverlauf oder zu den Umständen seines Todes wurden von der Familie nicht öffentlich gemacht. Der WDR bat darum, die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren.

Mit Marcus Werner verliert der WDR einen erfahrenen Regionaljournalisten, der die „Lokalzeit OWL“ über viele Jahre geprägt hat. Sein Tod löst große Betroffenheit bei Kolleginnen, Kollegen und beim Publikum aus. (jag)