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Trauerfeier König HaraldKönig Charles sagt ab – William übernimmt ohne Kate

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Prinz William, Prinz Andrew und Prinzessin Kate stehen nebeneinander.

Prinz William (l), hier neben dem Andrew Mountbatten-Windsor (M) vertritt König Charles – seine Frau Prinzessin Kate bleibt daheim. (Archivbild)

Charles wird nicht nach Oslo reisen. Stattdessen wird der Thronfolger diese Aufgabe übernehmen. Er wird jedoch nicht alleine reisen.

Wenn sich am Mittwoch, 9. September, zahlreiche Staatsoberhäupter und Spitzenpolitiker im Osloer Dom versammeln, um König Harald V. von Norwegen das letzte Geleit zu geben, wird ein prominenter Monarch fehlen: König Charles III. reist nicht nach Norwegen. Wie britische Medien berichten, vertritt ihn sein Sohn und Thronfolger, Prinz William (44), offiziell bei der Trauerfeier. Auch Königin Margrethe wird nicht an der Beisetzung teilnehmen. Sie wurde am 6. September ins Krankenhaus eingeliefert und fällt deshalb aus.

Hinter dem Fernbleiben von Charles steht kein persönlicher Affront, sondern eine langjährige britische Gepflogenheit: Der amtierende Herrscher nimmt fast nie persönlich an Staatsbegräbnissen ausländischer Staatsoberhäupter teil.

Strikte Tradition: Britische Monarchen meiden Staatsbegräbnisse

Selbst die 2022 verstorbene Königin Elizabeth II. machte in ihrer 70-jährigen Regierungszeit lediglich eine einzige Ausnahme, als sie 1993 zur Trauerfeier für den belgischen König Baudouin reiste.

Ganz ohne royale Präsenz der älteren Generation bleibt die Trauerfeier für Großbritannien dennoch nicht: Neben Prinz William reist auch Prinzessin Anne (76) nach Oslo. Die Schwester von König Charles nimmt jedoch in rein privater Rolle teil, da sie eine der Taufpatinnen des neuen Königs Haakon VIII. ist. Nicht mitreisen wird dagegen Williams Ehefrau Prinzessin Kate.

Auf diesen Anblick werden wir in Oslo verzichten müssen: Prinz William reist ohne seine Frau Prinzessin Kate oder die Kinder George, Charlotte und Louis zur Trauerfeier für König Harald von Norwegen.

Auf diesen Anblick werden wir in Oslo verzichten müssen: Prinz William reist ohne seine Frau Prinzessin Kate oder die Kinder George, Charlotte und Louis zur Trauerfeier für König Harald von Norwegen. (Archivbild)

König Harald war am 28. August im Alter von 89 Jahren im Universitätskrankenhaus Rikshospitalet nach der Behandlung einer seltenen Blutkrankheit gestorben.

Charles drückte seine Trauer kurz nach Bekanntwerden via Instagram aus: „Mit tiefster Trauer haben meine Frau und ich vom Tod meines lieben Cousins, König Harald V. von Norwegen, erfahren. 35 Jahre lang diente König Harald seinem Volk mit unerschütterlicher Hingabe und führte Norwegen mit Wärme und Bescheidenheit durch Zeiten großen Wandels.“

Große Woche für William: Prinz George wechselt nach Eton

Harald und Elizabeth II. waren Cousins zweiten Grades; die europäischen Königshäuser sind vor allem über Königin Victoria eng miteinander verwandt.

Während Monarchen aus ganz Europa – darunter König Felipe von Spanien, König Willem-Alexander der Niederlande sowie König Carl Gustaf von Schweden – in Oslo erwartet werden, fällt die Reise für Prinz William in eine ereignisreiche Familienwoche.

Sein ältester Sohn Prinz George (13) beginnt seine Schullaufbahn am traditionsreichen Elite-Internat Eton College. Damit tritt der künftige Thronfolger in die Fußstapfen seines Vaters, wohnt erstmals nicht mehr zu Hause und trennt sich schulisch von seinen jüngeren Geschwistern Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8), die weiterhin die Lambrook School besuchen. Die Entscheidung für das reine Jungen-Internat hatte der Kensington Palast bereits im Juni bestätigt.

Royal-Biografin Sally Bedell Smith betonte gegenüber „People“, Eton habe William einst als wichtiger Rückzugsort gedient und biete nun auch George die nötige strenge Ausbildung für seine spätere Rolle; zudem habe George schon immer denselben Weg wie sein Vater einschlagen wollen.