Margrethe liegt erneut in der Klinik: Dänemarks Ex-Königin wird das Staatsbegräbnis für Norwegens König Harald verpassen.
Royals in SorgeKönigin in Klinik – Absage für Beisetzung von König Harald

Im September 2023 noch vereint auf Schloss Stockholm: Königin Silvia, Königin Margrethe, König Harald mit Königin Sonja und der damaligen Kronprinzessin Mary (v. l.). Bei der Beisetzung des verstorbenen norwegischen Monarchen fehlt Margrethe nun wegen eines erneuten Klinikaufenthalts – vertreten wird sie unter anderem von der heutigen dänischen Königin Mary. (Archivbild)
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Dänemarks frühere Monarchin Margrethe (86) wird zum dritten Mal in diesem Jahr im Krankenhaus behandelt. Wie das US-Magazin „People“ unter Berufung auf Schloss Amalienborg berichtet, wurde sie am Sonntag wegen Unwohlseins im Kopenhagener Rigshospitalet aufgenommen. Ärzte stellten ein neues Blutgerinnsel in der Hüfte sowie eine leichte Dehydrierung fest.
„Königin Margrethe wurde am Sonntag im Rigshospitalet aufgenommen, nachdem sie sich unwohl gefühlt hatte. Ein neues Blutgerinnsel in der Hüftregion und eine leichte Dehydrierung wurden festgestellt, beides wird derzeit behandelt“, hieß es aus dem Palast. Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut und sie sei bei guter Stimmung.
Dänemarks Ex-Königin Margrethe erneut im Krankenhaus
Wegen des Klinikaufenthalts verpasst Margrethe am Mittwoch das Staatsbegräbnis für Norwegens verstorbenen König Harald. An ihrer Stelle reisen ihr Sohn König Frederik mit Königin Mary, Kronprinz Christian und Prinzessin Benedikte an.
In einem Kondolenzbrief an den neuen norwegischen König Haakon VIII. schrieb Frederik: „Dein Vater bedeutete meiner Mutter und uns beiden sehr viel. Mit seinem warmen, trockenen Humor und seiner unerschütterlichen Ruhe gab Onkel Harald anderen das Gefühl, sich in seiner Gegenwart wohl und ungezwungen zu fühlen. Er war ein außergewöhnlicher Mann mit einem Augenzwinkern und einem großen Herzen.“
König Frederik kondoliert Norwegens neuem König Haakon
Margrethe hatte den Thron im Januar 2024 nach einer schweren Rückenoperation abgegeben. Damals erklärte sie: „Unvermeidlich hat die Operation Anlass zu Gedanken über die Zukunft gegeben – darüber, ob nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Verantwortung an die nächste Generation weiterzugeben.“

Königin Margrethe und König Harald V. (Archivbild)
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Zuletzt machten ihr wiederholt gesundheitliche Probleme zu schaffen: Allein im Mai folgten innerhalb von zwei Wochen Behandlungen wegen eines Herzinfarkts und eines Blutgerinnsels nach einem Sturz; auch 2025 musste sie zweimal ins Krankenhaus.
Dänische Mediziner besorgt: Wie ernst steht es um die Altmonarchin?
Dänische Mediziner und Gesundheitsexperten, darunter die im Land bekannte Ärztin Charlotte Bøving, äußerten sich in Medienberichten über die gesundheitlichen Risiken. Demnach sei eine Blutansammlung in der Hüftregion zwar meist nicht lebensbedrohlich, könne jedoch extrem schmerzhaft sein und womöglich auf einen erneuten Sturz im Zusammenhang mit dem Unwohlsein hindeuten.
Je nach Ausmaß des Hämatoms könne auch ein operativer Eingriff zur Entlastung erforderlich werden. Dass Margrethe mindestens eine Woche stationär beobachtet und behandelt werden soll, werten Fachleute als Zeichen dafür, dass das Rigshospitalet kein unnötiges Risiko eingehen will.

