Nach dem Tod von König Harald V. trauert Norwegen. Vor dem Osloer Schloss entsteht ein riesiges Blumenmeer.
„Der beste König der Welt“Bewegende Bilder zum Abschied von König Harald – Blumenmeer am Palast

Nach dem Tod von König Harald V. haben sich zahlreiche Menschen vor dem Königlichen Schloss Oslo versammelt, um zu trauern und Blumen abzulegen.
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Rund um den Palast der norwegischen Hauptstadt Oslo spielen sich bewegende Szenen ab: Passanten umarmen sich weinend, während weitere Menschen sichtlich ergriffen an den Eingängen verweilen. Immer wieder legen Anwesende Blumengebinde nieder oder entzünden Teelichter, um dem verstorbenen Staatsoberhaupt in stiller Andacht ihren Respekt zu erweisen. Das Bekanntwerden des Todes von Harald V. löste landesweit große Bestürzung aus.

Eine Frau weint, als sie sich zusammen mit anderen Trauernden am 28. August 2026 auf dem Platz vor dem Königspalast in Oslo versammelt, um dem verstorbenen König Harald V. von Norwegen die letzte Ehre zu erweisen.
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Schon am Vortag war das enorme Mitgefühl der Bevölkerung rund um das Gebäude spürbar gewesen. Nachdem der norwegische Hof den Gesundheitszustand des Regenten zuvor als „sehr ernst“ beschrieben hatte, strömten zahlreiche Bürger dorthin. Sie brachten erste Blumengrüße mit und verweilten bis tief in den Abend. Vereinzelt stimmten Anwesende spontan die norwegische Nationalhymne an.

Die Lehrerin Ida Berg Knudsen legt Briefe, die ihre Schülerinnen und Schüler für den verstorbenen König Harald geschrieben haben, zwischen den vor dem Königlichen Schloss Oslo abgelegten Blumen ab.
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Einen Tag später bestätigten sich schließlich die schlimmsten Befürchtungen: Das 89-jährige Staatsoberhaupt verstarb. Der Monarch lenkte die Geschicke Norwegens seit 1991 und fungierte damit mehr als 30 Jahre lang als oberster Repräsentant seines Landes.

Der Platz vor dem Schloss verwandelt sich zunehmend in ein Blumenmeer, während Zehntausende Menschen kommen, um dem verstorbenen König die letzte Ehre zu erweisen.
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Für einen Großteil der skandinavischen Bevölkerung war der Verstorbene eine lebenslange Konstante. Aktuell dominiert tiefe Traurigkeit das Bild rund um die königliche Residenz. Dicht gedrängt stehen unzählige Menschen inmitten des Lichter- und Blumenmeers; einige blicken stumm zu Boden, während andere ihren Emotionen freien Lauf lassen.
Laut der Presseagentur Keystone-SDA erklärte der 36 Jahre alte Trygve Drautaset vor Ort, er sei gekommen, „um sich an unseren König zu erinnern“, da er diesen enorm respektiert habe. Der Regent habe laut ihm die Fähigkeit besessen, die Gesellschaft „auf fantastische Art und Weise zusammengebracht“ zu haben. Auch die elfjährige Mina besuchte gemeinsam mit Klassenkameradinnen das Gelände, um Blumengrüße und eine persönliche Notiz zu hinterlassen. Darin hieß es: „Du warst nett, cool, fürsorglich und der beste König der Welt.“

Die elfjährige Mina hält ihren selbstgeschriebenen Brief mit der Aufschrift „Du warst nett, cool, fürsorglich und der beste König der Welt“ zwischen den vor dem Königlichen Schloss Oslo abgelegten Blumen in den Händen.
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Innerhalb der royalen Familie beginnt mit dem Tod des Familienoberhaupts nun ein völlig neuer Abschnitt. Sein Sohn Haakon übernimmt die Regentschaft und ist fortan norwegischer König. Dessen Gattin Mette-Marit wird damit zur Königin – eine Position, die sie nach diversen Kontroversen der jüngsten Zeit antritt.

König Haakon VIII. von Norwegen sitzt am 28. August 2026 im Königspalast in Oslo an der Spitze des Tisches bei einer außerordentlichen Kabinettssitzung nach dem Tod von König Harald V. von Norwegen.
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Ebenso wandelt sich die gesellschaftliche Funktion der 22 Jahre alten Ingrid Alexandra massiv: Sie trägt ab sofort den Titel der Kronprinzessin und nimmt damit die Spitzenposition in der royalen Thronfolge ein. Folglich rückt ihre zukünftige Aufgabe als Regentin deutlich stärker in den öffentlichen Fokus.
Währenddessen reißt der Strom der Trauernden an der Osloer Residenz nicht ab. Das Areal davor gleicht zunehmend einem riesigen Blumenmeer, da unzählige Bürger anreisen, um dem verstorbenen Staatsoberhaupt ihren Respekt zu zollen.
Stetig legen Besucher neue Kränze nieder, entzünden Lichter oder hinterlassen handgeschriebene Zettel. Etliche Anwesende verweilen lange an den Absperrungen – einige völlig still, andere sichtlich ergriffen. Die Bilder aus dem Zentrum der Hauptstadt verdeutlichen, welch große Anteilnahme das Ableben des langjährigen Monarchen landesweit auslöst.

