Die Krebserkrankung von König Charles wurde lange geheim gehalten. Nun erzählt Camilla erstmals, wie schwer ihr das Schweigen fiel.
„Ich hätte fast etwas gesagt“Königin Camilla spricht erstmals über Charles' Krebsdiagnose

Königin Camilla hat sich erstmals öffentlich zu ihren persönlichen Emotionen nach der Krebsdiagnose von König Charles III. geäußert. (Archivbild)
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Königin Camilla hat sich laut der Tageszeitung „The Guardian“ erstmals öffentlich zu ihren persönlichen Emotionen nach der Krebsdiagnose von König Charles III. geäußert. In einem siebenminütigen Film zum 30-jährigen Bestehen der Krebshilfeorganisation Maggie's berichtet sie von ihrem schweren Gang bei einem Termin Ende Januar 2024.
Damals hatte sie ein neues Unterstützungszentrum in London eröffnet – nur wenige Tage, nachdem das Paar die Diagnose erhalten hatte, aber noch bevor der Buckingham-Palast die Öffentlichkeit informierte.
Warum Camilla Charles' Erkrankung verschweigen musste
„Ich erinnere mich an den Besuch bei Maggie's kurz nach der Diagnose des Königs. Niemand durfte damals etwas sagen. Das war ziemlich schwierig“, schildert die 79-Jährige in dem Gespräch mit der Geschäftsführerin der Organisation, Dame Laura Lee.
Camilla stand zu diesem Zeitpunkt unter strikter Geheimhaltungspflicht. „Ich hätte fast etwas gesagt, aber ich spürte, dass nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Ich sehnte mich förmlich danach, es herauszulassen, aber natürlich konnte ich es nicht.“
Der schwierige Moment bei einem Besuch im Krebszentrum
Der Besuch bei betroffenen Patienten und deren Familien habe für sie eine völlig neue Dimension erhalten, nachdem die Krankheit nun auch ihr eigenes Privatleben erreicht hatte.

Termine wie das Royal Ascot lassen sich König Charles III. und Königin Camilla trotz der Krebserkrankung des Monarchen nicht nehmen. (Archivbild)
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„Man spricht all die Jahre mit diesen Menschen, und plötzlich ist man selbst diejenige, die sich um den eigenen armen Mann kümmern und versuchen muss, das alles zu verstehen“, so Camilla. Zugleich betonte sie, wie wichtig Einrichtungen wie Maggie's seien: „Es ist ein Ort, an dem man nicht so tun muss, als sei alles in Ordnung.“
Mit Stolz blickte die Königin auf den Umgang ihres Mannes mit der Erkrankung: „Nichts hat ihn aufgehalten. Er sagte einfach: ‚Das ist mein Weg, ich werde damit fertig werden.‘“ Nach Angaben der Organisation führte die Offenheit des Königs dazu, dass zwölf Prozent mehr Männer Unterstützung suchten.
König Charles III. hatte Ende 2025 mitgeteilt, dass er außerordentlich gut auf die Therapien angesprochen habe und die Behandlung in eine vorsorgliche Phase übergegangen sei. Der Kurzfilm mit den Aussagen der Königin ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Royal Family abrufbar.
