Abo

Heimlicher Klinik-Besuch?Marius Borg Høiby soll Kronprinzessin Mette-Marit besucht haben

2 min
Marius Borg Høiby neben seiner Mutter Kronprinzessin Mette-Marit, der Ehefrau von Kronprinz Haakon.

Marius Borg Høiby neben seiner Mutter Kronprinzessin Mette-Marit, der Ehefrau von Kronprinz Haakon. (Archivbild)

Berichten zufolge soll ihr inhaftierter Sohn von der Polizei heimlich durch einen Hintereingang zu seiner Mutter gebracht worden sein.

Rund um das norwegische Königshaus gibt es Berichte über eine polizeiliche Geheimaktion im Umfeld von Kronprinzessin Mette-Marit (52). Wie das norwegische Magazin „SE og HØR“ und die deutsche Boulevardzeitung „Bild“ vermelden, soll ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) die Kronprinzessin mehrfach heimlich im Krankenhaus besucht haben.

Marius Borg Høiby: Bericht über geheime Polizeiaktion

Das Besondere daran: Der 29-Jährige verbüßt derzeit eine Haftstrafe und soll unter strenger Bewachung durch einen Hintereingang in das Osloer Rikshospitalet geschleust worden sein, um öffentliche Aufmerksamkeit und Fotografen zu vermeiden. Zuvor hatte der Hof offiziell bekannt gegeben, dass sich Kronprinzessin Mette-Marit erfolgreich einer Lungentransplantation unterziehen musste.

Prinz Haakon, Prinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby und Kinder auf einem Steg.

Die norwegischen Royals in glücklicheren Zeiten. (Archivbild)

Ihr Sohn war erst kurz vor den mutmaßlichen Besuchen aufgrund einer Gefängnisschließung in das nahegelegene Ila-Gefängnis verlegt worden, was die Logistik der Besuche erleichtert haben soll.

Das Urteil gegen Høiby zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung ist rechtlich noch nicht rechtskräftig. Das Anwaltsteam von Marius Borg Høiby und die Staatsanwaltschaft haben ab dem Tag der Verkündung genau zwei Wochen Zeit, um das Urteil zu prüfen und offiziell Berufung einzulegen.

Heilungsprozess erfordert monatelange Rehabilitation

Nach Angaben des Deutschen Herzzentrums der Charité ist nach einem solchen Eingriff mit einem langwierigen Genesungsprozess zu rechnen. Der anfängliche Klinikaufenthalt dauert in der Regel drei bis vier Wochen, da die präzise Einstellung der lebenswichtigen Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems viel Zeit in Anspruch nimmt.

Daran schließt sich eine spezialisierte, mehrwöchige Rehabilitation an, um die Lungenfunktion zu trainieren und den geschwächten Körper physisch wieder aufzubauen.

Laut den medizinischen Leitlinien der Charité erfordert der Heilungsweg insbesondere im ersten Jahr eine extrem engmaschige medizinische Kontrolle, da das Risiko von Infektionen oder Abstoßungsreaktionen des neuen Organs in dieser Phase am höchsten ist. Eine Rückkehr in den Alltag erfolgt meist erst nach sechs bis zwölf Monaten. (jag)