Nach seinem Konzert in Bonn besuchte US-Musiker Moby nachts den Kölner Dom – und vermutet dort künftig das Quartier von Außerirdischen.
„Hier werden Aliens einziehen“Weltstar Moby nach Konzert begeistert vom Kölner Dom

Moby war zu Gast auf dem Bonner Kunstrasen und machte auch in Köln Halt. (Archivbild)
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Große Architektur für einen großen Musiker: Der US-amerikanische Musiker und Produzent Moby hat auf Instagram seine Faszination für den Kölner Dom geteilt. Nach einem nächtlichen Besuch des weltberühmten Wahrzeichens veröffentlichte der 60-Jährige mehrere Fotos und fand dabei gewohnt eigenwillige Worte.
„Es gibt viele beeindruckende Kathedralen in Europa, aber der Dom in Köln ist mein absoluter Favorit“, schwärmte der Künstler zu einer Reihe von Bildern vor der beleuchteten Fassade. Das Bauwerk sei „riesig, unheilvoll und im wahrsten Sinne des Wortes gotisch“.
Moby: „Ich nehme an, hier werden die Weltraum-Aliens wohnen ...“
Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: „Ich nehme an, hier werden die Weltraum-Aliens wohnen, wenn sie die Erde besiedeln.“ Neben Selfies zeigte Moby seinen Fans auch Nahaufnahmen des gotischen Mauerwerks und eines Wasserspeiers.
Der Ausflug nach Köln kam nicht von ungefähr, denn der Musiker war für einen Auftritt im Rheinland zu Gast: Nur wenige Kilometer stromabwärts stand er beim Festival auf dem Bonner KunstRasen auf der Bühne. Dort feierten rund 5500 Fans ein energiegeladenes Konzert zwischen Rave-Beats, Gospelklängen und Nostalgie.
Moby begeistert auf dem Bonner KunstRasen
Den Abstecher nach Köln nutzte der Elektronik-Pionier im Anschluss für seine nächtliche Sightseeing-Tour – und hinterließ bei seinen rheinischen Fans nicht nur musikalisch, sondern auch in den sozialen Netzwerken bleibenden Eindruck.
Moby begann seine Karriere in den frühen 1990er-Jahren in der Rave-Szene und hatte mit der Techno-Hymne „Go“ seinen ersten großen Club-Hit. Den internationalen Durchbruch schaffte er 1999 mit dem Album „Play“, auf dem er elektronische Beats mit Blues- und Gospel-Samples verband.
Songs wie „Porcelain“, „Natural Blues“ und „Extreme Ways“ machten ihn international bekannt. Mit „Why Does My Heart Feel So Bad?“ feierte er einen seiner größten Erfolge. In Deutschland erreichte der Titel Platz drei der Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet. Der Multiinstrumentalist bewegt sich zwischen elektronischer Musik, Orchester-Arrangements und Punk-Rock und hat weltweit mehr als 20 Millionen Tonträger verkauft.
