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Papst Leo hat Krebs10 weitere Promis, die derzeit gegen den Krebs kämpfen

Die Krebsdiagnose von Papst Leo sorgt für Schlagzeilen. Er und zehn weitere Persönlichkeiten kämpfen derzeit gegen den Krebs.

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Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs. Der 70-Jährige wurde im Oktober 2026 operiert. (Archivbild)

Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs. Bei dem 70-Jährigen wurde ein Lungenadenokarzinom diagnostiziert, eine häufige Form von Lungenkrebs. Am 13. Oktober 2026 wurde ihm bei einer Operation im Gemelli-Krankenhaus in Rom der untere Lappen der rechten Lunge entfernt.

Der Eingriff verlief nach Angaben des Vatikans erfolgreich und ohne Komplikationen. Ob weitere Behandlungen notwendig sind, ist noch offen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob sich der Krebs über die Lunge hinaus ausgebreitet hat.


Lola Weippert

Erneut wartet Moderatorin Lola Weippert auf eine bange Diagnose: In ihrer rechten Brust wurde ein neuer Tumor entdeckt. Die 30-Jährige machte den Befund am Dienstag, 13. Oktober 2026, in einem Instagram-Video öffentlich. Ob der Tumor gut- oder bösartig ist, steht noch nicht fest. Weitere Untersuchungen sollen Klarheit bringen.

Bereits 2024 war bei Weippert ein Tumor in der linken Brust entdeckt worden. Damals ergab eine Gewebeprobe, dass er gutartig war. Auch diesmal hofft die Moderatorin auf eine Entwarnung. Zugleich appellierte sie an ihre Follower, körperliche Veränderungen ernst zu nehmen und Vorsorgeuntersuchungen nicht aufzuschieben. „Bitte hört auf euren Körper“, lautete ihre Botschaft.


Patrice Aminati

Patrice Aminati, die getrennt lebende Ehefrau des Moderators Daniel Aminati, erhielt im Frühjahr 2023 die Diagnose Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom). Die Erkrankung hat sich inzwischen auf mehrere Organe ausgebreitet und gilt als unheilbar. Die 31-Jährige wird palliativ behandelt und berichtet offen über ihren Krankheitsverlauf und die Belastungen der Therapie.

Nachdem ihre Tumormarker zwischenzeitlich wieder angestiegen waren, erhielt Aminati im September 2026 ein zusätzliches Medikament. Die Behandlung scheint erste Erfolge zu zeigen: Eine Metastase am Bauch sei bereits spürbar kleiner geworden. Zugleich muss die Influencerin mit Nebenwirkungen umgehen. Trotz der schwierigen Situation sprach sie zuletzt von einer stabilen Phase.


Johann Lafer

Der österreichische Fernsehkoch Johann Lafer machte im Mai 2026 öffentlich, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Die Diagnose hatte er bereits zweieinhalb Jahre zuvor erhalten. Lymphdrüsenkrebs zählt zu den eher seltenen Krebserkrankungen. Anfang 2026 verschlechterte sich Lafers Zustand, sodass er eine Chemotherapie begann. Die Behandlung schlug an, die Lymphknoten wurden kleiner.

Johann Lafer lacht.

Johann Lafer machte seine Krebserkrankung im Mai 2026 öffentlich. (Archivbild)

Im Oktober 2026 gab Lafer ein vorsichtig optimistisches Update: Er habe die Chemotherapie inzwischen beendet und fühle sich deutlich besser. Der Krebs sei allerdings nicht heilbar, könne aber eingedämmt werden. „Es ist besser geworden, es ist natürlich noch nicht zu Ende“, sagte der 69-Jährige in der NDR-Talkshow „Das! Rote Sofa“. Er müsse weiter dranbleiben.


Charlotte Potts

Bei der Journalistin und Moderatorin Charlotte Potts wurde im August 2025 Brustkrebs diagnostiziert. Die Diagnose war ein Schock, zumal sie erst drei Monate zuvor bei einer Vorsorgeuntersuchung gewesen war. Sie entschied sich, offen über ihre Erkrankung und die Belastungen der Behandlung zu berichten.

Im Mai 2026 berichtete Potts auf Instagram, dass sie für sechs Monate an einer klinischen Studie teilnimmt, um das Risiko eines Krebsrückfalls zu senken. Sie zeigte sich dankbar für die Möglichkeiten der medizinischen Forschung, sprach aber auch offen über die körperlichen und psychischen Belastungen der wöchentlichen Klinikbesuche. Anfang Oktober 2026 trat sie gemeinsam mit Sylvie Meis bei einer Gala der Brustkrebs-Kampagne „One in Eight“ auf. Zu diesem Zeitpunkt stand sie kurz vor ihrer letzten Chemotherapie.

Zudem kündigte die Journalistin ein Buch an, das 2027 erscheinen soll. Darin will sie ihre persönliche Geschichte mit medizinischen und gesellschaftlichen Fragen rund um Brustkrebs verbinden und unter anderem untersuchen, warum immer mehr jüngere Frauen erkranken.


Wolfgang Bosbach

Seit 2010 weiß der frühere CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, dass er an Prostatakrebs erkrankt ist. Die Krankheit hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und Metastasen gebildet. Sie gilt inzwischen als unheilbar. Der 74-Jährige wird mit einer Hormonentzugstherapie behandelt, die das Wachstum der Krebszellen bremsen soll.

Der Politiker Wolfgang Bosbach steht nach der Aufzeichnung der WDR Talkshow „Kölner Treff“ im Studio.

Der frühere CDU-Politiker Wolfgang Bosbach tritt trotz seiner Krebserkrankung weiterhin im Fernsehen auf. (Archivbild)

Trotz der schweren Diagnose versucht Bosbach, seinen Alltag so normal wie möglich zu gestalten. In Interviews spricht er offen über den Umgang mit der Erkrankung und darüber, wie wichtig es ihm ist, sich nicht ausschließlich über den Krebs zu definieren. Er nimmt weiterhin öffentliche Termine wahr und engagiert sich als Redner. Zugleich weiß er, dass regelmäßige ärztliche Kontrollen und die Behandlung weiterhin notwendig sind.


König Charles III.

König Charles III. machte seine Krebserkrankung im Februar 2024 öffentlich. Wenige Wochen später teilte auch Prinzessin Kate mit, dass sie sich einer Chemotherapie unterzieht. Charles’ Krebsdiagnose wurde bei Untersuchungen im Zuge einer Behandlung wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung entdeckt. Der Palast stellte ausdrücklich klar, dass es sich nicht um Prostatakrebs handelt. Die genaue Art der Erkrankung wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Großbritanniens Prinzessin Kate tröstet Großbritanniens König Charles III als sie nach dem Requiem-Gottesdienst für Katharine, Herzogin von Kent, die Westminster Cathedral verlassen.

Großbritanniens Prinzessin Kate tröstet Großbritanniens König Charles III als sie nach dem Requiem-Gottesdienst für Katharine, Herzogin von Kent, die Westminster Cathedral verlassen. (Archivbild)

Im Dezember 2025 verkündete Charles eine positive Entwicklung: Dank der frühen Diagnose und der erfolgreichen Behandlung könne sein Behandlungsturnus 2026 deutlich reduziert werden. Der Palast bezeichnete den nächsten Abschnitt als vorsorgliche Phase. Im September 2026 wurde jedoch weiterhin über laufende Krebsbehandlungen berichtet. Trotz seiner Erkrankung nimmt der 77-Jährige zahlreiche offizielle Termine wahr und nutzt seine Erfahrungen, um für Früherkennung und Krebsvorsorge zu werben.


Chris Evert

Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Chris Evert muss sich erneut einer Krebsbehandlung unterziehen. Ende Juni 2026 machte die heute 71-jährige US-Amerikanerin öffentlich, dass ihr Eierstockkrebs zurückgekehrt ist. Die Erkrankung war erstmals 2021 diagnostiziert worden. Nach einer Operation und Chemotherapie galt Evert 2024 zunächst wieder als krebsfrei, doch nun wurde ein erneuter Rückfall festgestellt.

Wie Evert mitteilte, hatten auffällige Ergebnisse bei einer CT- und PET-Untersuchung die Ärzte auf die erneute Erkrankung aufmerksam gemacht. Sie unterzog sich daraufhin einer Operation und sollte in den folgenden Wochen eine weitere Chemotherapie beginnen. Wegen der Behandlung sagte die 18-fache Grand-Slam-Siegerin ihre geplanten Einsätze als TV-Kommentatorin bei den Wimbledon Championships ab und kündigte an, sich für einige Monate aus dem Berufsleben zurückzuziehen.

Trotz des Rückschlags zeigte sich Evert kämpferisch. Sie wolle optimistisch bleiben und sich weiterhin der Behandlung stellen. Bereits zuvor hatte sie offen über ihre Krebserkrankung gesprochen und sich für genetische Tests und eine frühzeitige Diagnose eingesetzt.


Björn Borg

Im Juli erinnerte Chris Evert mit emotionalen Worten an ihren früheren Weggefährten Björn Borg. „Immer wenn ich an Wimbledon denke, denke ich an diesen Mann. Ich weiß, dass auch er gegen Krebs kämpft, und ich kann es kaum erwarten, sein neues Buch zu lesen. Ich vermisse ihn“, schrieb die US-Amerikanerin in den sozialen Medien.

Der schwedische Tennisspieler Björn Borg hält in Wimbledon einen Pokal in die Luft.

Ex-Wimbledon-Champion Björn Borg leidet an Prostatakrebs. (Archivbild)

Tennis-Legende Björn Borg (70) machte im September 2025 in seiner Autobiografie „Heartbeats“ öffentlich. Bei ihm war im September 2023 ein „extrem aggressiver“ Prostatakrebs festgestellt worden. Nach einer Operation im Jahr 2024 befindet sich der Schwede in Remission.

Allerdings berichtete er, dass sogenannte „schlafende Krebszellen“ im Körper verbleiben könnten. Deshalb muss er sich alle sechs Monate untersuchen lassen. Borg erklärte, er nehme das Leben Tag für Tag und Jahr für Jahr.


Vanessa Trump

Eine Brustkrebsdiagnose stellte Vanessa Trump im Frühjahr 2026 vor große gesundheitliche Herausforderungen. Die frühere Ehefrau von Donald Trump Jr. machte ihre Erkrankung im Mai öffentlich. Sie erklärte, eng mit ihrem Ärzteteam an einem Behandlungsplan zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich bereits einer Operation unterzogen. Im Juni berichtete die 48-Jährige, dass sie sich von dem Eingriff erhole und bald mit der nächsten Phase ihrer Behandlung beginnen werde.

Vanessa Trump

Die frühere Ehefrau von Donald Trump Jr. machte ihre Erkrankung im Mai 2026 öffentlich.

Mitte Juli gab ihre Tochter Kai Trump ein vorsichtig optimistisches Update. Bei einem Auftritt in New York sagte die 19-Jährige, ihrer Mutter gehe es gut und sie erhole sich. Vanessa Trump hat fünf Kinder mit Donald Trump Jr., von dem sie sich 2018 scheiden ließ. Über die genaue Art des Brustkrebses, das Stadium der Erkrankung und ihre langfristige Prognose machte sie bislang keine Angaben.


Vivian Campbell

Für Vivian Campbell ist die Hoffnung auf eine dauerhafte Heilung erneut in weite Ferne gerückt. Der Gitarrist der britischen Rockband Def Leppard erhielt 2013 die Diagnose Hodgkin-Lymphom, eine Form von Lymphdrüsenkrebs.

Im Juni 2025 hatte er noch berichtet, dass sich die Erkrankung in vollständiger Remission befinde. Im Januar 2025 hatte er sich einer Stammzelltransplantation mit Spenderzellen unterzogen, die langfristig eine Heilung ermöglichen sollte.

Im August 2026 musste der 63-jährige Musiker jedoch bekannt geben, dass die Transplantation nicht dauerhaft angeschlagen habe und der Krebs zurückgekehrt sei. „Der Krebs ist zurückgekehrt, und ich setze die Behandlungen fort, um die Erkrankung unter Kontrolle zu halten“, erklärte Campbell in einem Interview. Trotz des Rückschlags will er weiterhin mit Def Leppard auftreten und sich anderen Leidenschaften widmen. Er denke nicht daran, sein Leben auszubremsen, sagte der Nordire.

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