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Überschwemmungen in AnconaZehn Tote und ein vermisstes Kind

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Italienische Feuerwehrleute schieben in der Region Marken ein Schlauchboot durch eine überflutete Straße.

Rom – Mindestens zehn Menschen sind nach Behördenangaben bei heftigen Regenfällen und Überschwemmungen an der italienischen Adriaküste ums Leben gekommen. Derzeit werden in der Region Marken außerdem vier Menschen vermisst, darunter ist auch ein Kind.

Das achtjährige Kind sei mit seiner Mutter im Auto unterwegs gewesen. Die Feuerwehr habe die Frau retten können, ihr Kind sei aber von Wassermassen fortgerissen worden, berichten die Nachrichtenagenturen AGI und Ansa. Der Zivilschutz hatte zunächst von sieben Todesopfern und drei Vermissten gesprochen. Die Regierung der Provinz Ancona macht die anhaltenden Regenfälle von Donnerstagnachmittag für die Überschwemmungen verantwortlich.

Regenfälle betreffen die Regionen Marken und Umbrien

Der Präsident der Region Marken, Francesco Acquaroli, schrieb auf Facebook, die „sehr ernste meteorologische Krise“ in der Region gebe Anlass zu äußerster Besorgnis. Der Katastrophenschutz hatte am Donnerstag die Bewohner des Küstenortes Senigallia nördlich von Ancona aufgerufen, angesichts der Überschwemmungen höher gelegene Gebiete aufzusuchen.

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Betroffen ist auch die benachbarte Region Umbrien. In mehreren Teilen Anconas fielen Strom und Telefonverbindungen aus, in den besonders betroffenen Orten blieben die Schulen geschlossen. Laut dem „Corriere della Sera“ fielen am Donnerstagabend binnen zwei Stunden 400 Millimeter Regen, soviel wie normalerweise in sechs Monaten. (afp/dpa)