Wenn das eigene Immunsystem zum Angreifer wird: Multiple Sklerose und andere Immunerkrankungen verändern das Leben fundamental. Professor Volker Limmroth informiert über die neusten Therapien.
MedizintalkMultiple Sklerose: Von der Diagnose bis zu modernen Therapien

Prof. Volker Limmroth ist Chefarzt für Neurologie und Palliativmedizin am Klinikum Köln-Merheim
Copyright: X21de Photography/Kliniken der Stadt Köln
Rund 270.000 Menschen in Deutschland leben mit einer Diagnose, die ihr Leben von einem Tag auf den anderen verändert: Multiple Sklerose (MS). Eine chronische Krankheit, bei der das eigene Immunsystem zum Angreifer wird – still, unberechenbar, oft im besten Lebensalter.
Was genau im Nervensystem geschieht, wie moderne Medizin frühzeitig eingreift und welche Forschungsergebnisse echte Hoffnung tragen – darüber spricht Prof. Dr med. Volker Limmroth, Chefarzt der Neurologie der Kliniken der Stadt Köln am 27. August um 19.30 Uhr im Kölner Domforum.
Der renommierte Neurologe beleuchtet nicht nur die Grundlagen der Erkrankung, sondern zeigt, wie präzise Diagnostik heute hilft, MS früher zu erkennen und gezielter zu behandeln. Er erklärt, warum eine konsequente Frühtherapie entscheidend ist, welche integrierten Versorgungskonzepte Betroffenen ein selbst bestimmtes Leben ermöglichen – und welche wissenschaftlichen Durchbrüche der jüngsten Zeit neue Wege weisen.
Der Abend wird moderiert von Claudia Lehnen, Chefreporterin beim Kölner Stadt-Anzeiger und richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen wollen. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Tickets für 12 Euro (zzgl. VVK) gibt es bei Rausgegangen.