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HospizEngels-Fackel nach Overah und Bensberg gebracht

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Das Foto zeigt den Fackellauf am Grandhotel Schloss Bensberg

Die Fackelläufer bei Schloss Bensberg

Die Engels-Fackel als Symbol des Bundesverbands Kinderhospiz war zu Gast im Rheinisch-Bergischen Kreis

 Großer Bahnhof für die „Engels-Fackel“ in Overath und Bergisch Gladbach. Um die Kampagne des Bundesverbands Kinderhospiz zu unterstützen, verfolgten am Dienstag zahlreiche Menschen den Korso mit der Fackel.

In Overath sollte unter anderem Bürgermeister Michael Eyer die Akteure begrüßen, in Bergisch Gladbach übernahm die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela . In Deutschland sind etwa 90.000 Kinder und Jugendliche von lebensverkürzenden Erkrankungen betroffen. In der Gesellschaft wird dies oft nicht wahrgenommen, Familien bleiben mit ihren Sorgen und Nöten alleine.

Fast zwei Jahrzehnte engagiert

Seit fast zwei Jahrzehnten engagiert sich der in Overath ansässige Verein „Hits fürs Hospiz“ für schwersterkrankte Menschen und ihre Familien. Mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen hat der Verein bislang mehr als 1,8 Millionen Euro gesammelt und zielgerichtet für die lokale und überregionale Hospizarbeit bereitgestellt. Stationäre Hospizeinrichtungen wurden aufgebaut und erweitert, für betroffenen Familien ambulante Unterstützungsangebote initiiert.

Die „Engels-Fackel“ und der „Kinder-Lebens-Lauf“ machen seit acht Jahren aufmerksam auf die Situation der von schwersten Erkrankungen betroffenen Kindern und Jugendliche. Symbolisch wird die Engels-Fackel bis Oktober über 7000 Kilometer durch Deutschland, Luxemburg, Österreich und die Schweiz getragen.

Vom Golfclub zum Autohaus

Früh am Morgen erreichte der Konvoi den Golfclub am Lüderich, wo zahlreiche Bürger auf die Fackel-Teilnehmer warteten. Verabredet war anschließend, dass Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Sülztal aus Steinenbrück die Engels-Fackel unterstützten. Nach einer Etappe bis zum Porsche-Autohaus in Moitzfeld gelangte die besondere Fackel zum Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, dem prunkvollen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela sollte hier die zahlreichen Fackelträger empfangen.

Der Zeitplan des Tages war eng getaktet, viel Zeit blieb nicht für Offizielle. Denn das Autohaus Gieraths und der Refrather Peter-Bürling-Platz standen auch noch als Etappenziele auf dem Tagesprogramm. Am Mittwochmorgen ging es weiter nach Köln-Mülheim zum dortigen Hölderlin-Gymnasium. Nach einer geplanten Andacht im Kölner Dom war es der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester, der die Engels-Fackel übernehmen sollte.

Der Kinder-Lebens-Lauf startete am 11. April am Brandenburger Tor in Berlin und endet am 11. Oktober im Europa-Park in Rust. Nach den Etappen im Bergischen und in Köln geht es für den Konvoi weiter nach Limburg an der Lahn und Frankfurt/Main.