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Kinder-Lebens-Lauf108 Schulkinder übergeben Engelsfackel am Kölner Dom

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15.07.2026 Köln. Die Engels-Fackel des Kinder-Lebens-Lauf erreicht Köln. OB Burmester empfängt die Kinder am Dom. Foto: Alexander Schwaiger

Oberbürgermeister Torsten Burmester empfängt die Teilnehmenden des Kinder-Lebenslaufs mitsamt der Engelsfackel am Dom.

Mit dem Lauf setzen die Zeichen für die Kinderhospizarbeit. Sie wurden vom Oberbürgermeister empfangen.

Schon von Weitem waren die gelben und grünen Luftballons zu sehen. Begleitet von Applaus, Musik und Trillerpfeifen zogen am Mittwochvormittag 108 Schülerinnen und Schüler des Mülheimer Hölderlin-Gymnasiums über die Domplatte. Vorneweg trugen Magdalena und Johanna aus der Klasse 5 stolz die Engelsfackel, das Symbol des bundesweiten Kinder-Lebenslaufs. Seit April geht der Lauf des Bundesverband Kinderhospiz quer durch Deutschland, um auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize aufmerksam zu machen.

Vor dem Dom erwartet bereits Oberbürgermeister Torsten Burmester die Schülerinnen und Schüler: „Der Dom steht für Zusammenhalt und Gemeinschaft und der Kinder-Lebenslauf auch. Ich finde das großartig, dass ihr mitmacht und zeigt, dass Hospiz nicht nur Mitleid, sondern auch Hoffnung bedeutet.“ 

Mutmachstein, Engels-Fackel und Wanderung

Alle zwei Jahre zieht der Kinder-Lebenslauf durch ganz Deutschland und macht an zahlreichen Stationen Halt. Seit 2018 ist die Engelsfackel immer dabei und soll das symbolisieren, was die Kinderhospizarbeit ausmacht: Hoffnung schenken, Erinnerung bewahren, das Leben feiern und Licht in dunkle Zeiten tragen. Für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler des Hölderlin-Gymnasiums war das Mitmachen eine große Ehre.

„Wir finden es alle wichtig, mitzuhelfen und über das Thema zu reden. Die Fackel hierherzubringen war toll und besonders, aber auch anstrengend, weil wir die ganze Zeit laufen mussten“, erzählt eine Schülerin. In den letzten Wochen hatte sich die Klasse mit dem Thema Hospizarbeit beschäftigt und war auch zu Besuch in einem Kinderhospiz. „Wir haben für Kinder im Hospiz auch Mutmachsteine gemalt, einen haben wir auch dem Bürgermeister übergeben“, erzählt die Schülerin weiter.

Botschaft läuft durch ganz Deutschland

Torsten Burmester bekommt einen Stein mit einem Marienkäfer. Dass die Kinder für ihren Einsatz vier Stunden schulfrei erhalten hätten, sei angesichts ihres Engagements eigentlich „viel zu wenig“, sagte der Oberbürgermeister mit einem Lächeln und posierte dann noch für das ein oder andere Selfie mit den Schülerinnen und Schülern.

Von der Domplatte gings für die Engelsfackel dann zunächst den Rhein entlang, bevor sie am Donnerstag dann die Bundesländergrenze überqueren und in Limburg an der Lahn vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bärenherz empfangen werden wird. Bis zum Ende des Kinder-Lebenslaufs wird die Engelsfackel noch viele weitere Städte und Einrichtungen miteinander verbinden.