Der Besucherstrom in der Kusama-Ausstellung lässt nicht nach. Auch für den Juni sind schon viele Besucherslots ausgebucht.
Museum LudwigKusama-Ausstellung knackt 250.000-Besucher-Marke

Der „Infinity Mirrored Room“ ist Teil der Sonderausstellung zu Yayoi Kusama im Museum Ludwig. (Archivfoto)
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Knapp zweieinhalb Monate nach Eröffnung der Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig ist das Interesse weiterhin ungebrochen. Am Donnerstag (28. Mai) überschritt die Zahl der Besucherinnen und Besucher die 250.000-Marke.
Die Sonderausstellung zeigt rund 300 Werke der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama und wurde Mitte März zum 50. Jubiläum des Museums eröffnet. Sie entwickelte sich rasant zum Publikumsmagneten: Schon nach 16 Tagen wurden 50.000 Besucherinnen und Besucher gezählt, einen Monat nach Ausstellungsstart empfing man die 100.000 Besucherin. Im Vorfeld rechnete das Museum mit insgesamt 300.000 Gästen. Auch diese Marke könnte in den kommenden Monaten überschritten werden. Geöffnet hat die Ausstellung noch bis Sonntag, 2. August.
„Wir freuen uns riesig, dass die Ausstellung von Yayoi Kusama so viele Menschen begeistert. Besonders klasse finden wir, dass so viele junge Menschen kommen, die teils noch nie ein Museum besucht haben. Wir hoffen sehr, dass der Funke, der hier entzündet wird, weiterträgt und zum Wiederkommen motiviert“, so Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig.
Wochenenden im Juni bereits ausverkauft
Auch für den Juni sind schon zahlreiche Karten verkauft, die Wochenenden sind bereits ausverkauft, ein ähnliches Bild zeigt sich für den Juli. Wie das Museum mitteilt, sollten Zeitfenster-Tickets daher mit etwas Vorlauf gebucht werden, ebenso Freitickets für Kinder und Jugendliche oder Inhaber des Köln-Pass. Will man am Donnerstagnachmittag Tickets buchen, ist der nächste freie Slot erst am 9. Juni. Die Tickets gibt es ausschließlich online auf der Webseite des Museums.
Die Ausstellung zeichnet auf 2000 Quadratmetern die künstlerische Entwicklung der 96-jährigen Kusama nach. Frühe Kinderzeichnungen gehören ebenso zur Schau wie Illustrationen, Skulpturen, Modedesign und großflächige Installationen. Besonders prägnant ist dabei der „Infinity Mirrored Room“, ein Raum voller tentakelartiger Schläuche, Spiegeln und schwarz-gelber Punkte.
Auch das Merchandise zur Ausstellung erfreut sich laut Museum großer Beliebtheit und sorgt für Verkaufszahlen, „die um ein Vielfaches höher als sonst“ sind. Rund 5000 Exemplare des Ausstellungskatalogs wurden bisher verkauft, beliebt sind zudem Taschen, Poster, Seidentücher und exklusive Kunsteditionen. (jpr)
