Zukunftsängste belasten viele junge Leute. Wir zeigen, wo Betroffene professionelle und anonyme Hilfe finden können.
Angst vor der ZukunftAn diesen Stellen finden junge Menschen professionelle Hilfe

Es gibt zahlreiche Anlaufstellen, bei denen junge Erwachsene bei starken Zunftsängsten Hilfe bekommen.
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Zukunftsängste belasten zahlreiche junge Leute in Deutschland. Als Ursachen gelten beispielsweise die globale politische sowie ökonomische Situation und der wachsende Einfluss von Künstlicher Intelligenz. Während einige eigenständig Wege aus dieser Belastung finden, benötigen andere hingegen fachkundige Hilfe, um den Kreislauf der Sorgen zu durchbrechen.
„Eine mögliche Anlaufstelle für Studierende sind die psychologischen Beratungsstellen an den Hochschulen“, erklärt der Psychologe René Träder aus Berlin. Unterstützung wird darüber hinaus von den psychosozialen Beratungsangeboten der Verbände Caritas und Diakonie bereitgestellt.
Zusätzliche Hilfsangebote für junge Leute
Zusätzliche Kontaktpunkte stellen spezialisierte Dienste im Internet und am Telefon dar. Hierzu zählt der Krisenchat, eine Chat-Möglichkeit für Personen bis zum Alter von 25, ebenso wie die diskrete Beratung per E-Mail durch U25 – Mailberatung, welche sich an dieselbe Zielgruppe richtet. Des Weiteren ist die Telefonseelsorge jederzeit über die gebührenfreien Telefonnummern 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 oder 116 123 erreichbar und gewährleistet Anonymität.
Angstambulanzen an Krankenhäusern stellen eine zusätzliche Option dar. Zur Suche nach einer geeigneten Stelle können die Suchbegriffe „Angstambulanz“ zusammen mit dem eigenen Wohnort online verwendet werden.
„Wer von Zukunftsangst geplagt ist, sollte auch keine Scham haben, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen“, unterstreicht Träder. Für eine entsprechende Überweisung fungiert normalerweise die Praxis des Hausarztes als primärer Kontaktpunkt. (dpa/red)
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