In „frank & frei“ am 16. Juli diskutiert Joachim Frank mit zwei Theologen und einer Politikerin über die Krise der Demokratie und religiöse Urteile.
„frank & frei“-TalkWelche Rolle spielt das christliche Erbe der westlichen Kultur?

US-Präsident Donald Trump
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„Völkerrecht brauche ich nicht.“ Mit diesen Worten bringt Donald Trump auf den Punkt, was wir nicht nur an der Politik des US-Präsidenten beobachten können. Die westliche Werteordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Basis für internationale Verständigung galt, steht auf dem Spiel. Aber auch die liberale Demokratie mit einer rechtsstaatlichen Ordnung auf der Grundlage der Menschenrechte ist durch populistische Parteien und Regierungen gefährdet.
Welche Rolle spielt hier das christliche Erbe der westlichen Kultur? Was bedeutet die Krise der Demokratie für die Gottesfrage und die Tragfähigkeit religiöser Urteile? Sind Begriffe wie „christliches Menschenbild“ oder „Naturrecht“ im politischen Diskurs überhaupt noch plausibel und hilfreich?
In der letzten Ausgabe von „frank & frei“ vor der Sommerpause diskutiert Joachim Frank darüber mit den Theologen Georg Essen (Berlin) und Magnus Striet (Freiburg), und er fragt die Siegburger Bundestagsabgeordnete und frühere parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), inwiefern die „Verantwortung vor Gott“ für sie als Politikerin noch Maßstab ihres Handelns ist.
Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Karl-Rahner-Akademie, Jabachstraße 4-8, 50676 Köln.
Tickets zum Preis von 14 Euro (ermäßigt 7 Euro, mit KStA-Abocard 10,50 Euro) per Telefon unter 0221/801078-0 oder auf der Internetseite der Karl-Rahner-Akademie.
Der Abend ist zugleich die Buchpremiere von Essens und Striets Gesprächsband „Was vom Westen bleibt. Theologische Argumente im Streit um Religion in säkularer Gesellschaft", Verlag Herder, 112 Seiten, 19 Euro.