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Nach dem MassakerEin Kölner Solidaritäts-Abend für die Menschen im Iran

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Jasmin Tabatabei

Auch die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai wird Texte zur aktuellen Situation im Iran lesen.

Das Schauspiel Köln organisiert in Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger eine Solidaritätsveranstaltung für die Menschen im Iran. 

Hochrangige Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums schätzen, dass bei den jüngsten Protesten gegen die Islamische Republik im Iran innerhalb von zwei Tagen bis zu 30.000 Menschen getötet worden sind, berichtete das Time-Magazin. Damit würde es sich um das weltweit blutigste Massaker und Demonstranten in einem derart kurzen Zeitraum handeln. 

Aus diesem Anlass verändert das Schauspiel Köln sein Programm und lädt in Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger am Sonntag, 8. Februar, im Rahmen des Brennpunkt-Formats „SPL KLN | Spezial #02“ zu einer Solidaritätsveranstaltung für die Menschen im Iran, um ihren  Mut zu würdigen und über ihren Kampf für Freiheit zu informieren.

Die Künstlerin  Parastou Forouhar,  der Politikwissenschaftler und Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad,  der Filmemacher Ali Samadi Ahadi sowie die Schauspielerin Sarah Sandeh und die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai lesen Texte zur aktuellen Situation im Iran, sprechen über die Notwendigkeit internationaler Solidarität, die Politik des Westens – und über den Einfluss, den das Regime auf ihre eigenen Biografien gehabt hat und noch immer hat.

Serap Güler,  Staatsministerin im Auswärtigen Amt, ergänzt die politische Perspektive und bekennt sich zur internationalen Solidarität mit den Menschen im Iran. Außerdem wird die Ärztin Shabnam Fahimi-Weber von ihrem Engagement berichten: Sie betreute Menschen im Iran per Videocall medizinisch, die während ihrer friedlichen Proteste von den Revolutionsgarden angegriffen und verletzt worden sind.

Moderiert wird der Abend von der Journalistin Isabel Schayani (WDR). „Nach dem Massaker im Iran – wie muss die Welt handeln?“ geht auf eine Initiative von Sarah Sandeh zurück, Ensemblemitglied am Schauspiel Köln, und wurde von ihr gemeinsam mit der Dramaturgin Traudl Bünger kuratiert. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände statt. Die Tickets kosten 10 Euro und sind an der Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/221-28400 erhältlich.

Der Erlös der Veranstaltung geht an ParsiMed eV, ein Netzwerk von Ärzten und Ärzten, in dem auch Shabnam Fahimi-Weber tätig ist. Darüber hinaus gibt es am Abend die Möglichkeit, ParsiMed eV zu spenden.