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Karneval 2026So jeck ist die Gemeinde Blankenheim – Jubiläum in Ripsdorf

11 min
Jede Menge Rädchen: Stilecht erinnerten die Ripsdorfer an die Gründungsgeschichte ihre Karnevalsvereins vor 70 Jahren.

Jede Menge Rädchen: Stilecht erinnerten die Ripsdorfer an die Gründungsgeschichte ihre Karnevalsvereins vor 70 Jahren.

Herrlich jeck: Hier fassen wir die Highlights aus dem Straßenkarneval der Gemeinde Blankenheim zusammen. Aktuell: der Zoch in Ripsdorf.

An den Karnevalstagen finden Sie hier die schönsten Bilder aus dem Gemeindegebiet Blankenheim.


Rädchen erinnern an die Gründung des Ripsdorfer Karnevalsvereins

An die 550 Teilnehmer in 23 Fußgruppen und auf den Wagen: Der Ripsdorfer Zoch am Veilchendienstag war auch in diesem Jahr der gelungene Sessionsabschluss. Das Wetter war zwar eher wie im April – doch die Stimmung einfach jeck bei einem sehenswerten Zoch über die Hauptstraße.

Spektakulär etwa war das große Piratenschaukelschiff der KG Isso Besser aus Wiesbaum. 16 Alpträume der Weltmeere bewiesen, dass sie nicht seekrank werden können, obwohl die Auf-und-Ab-Bewegungen der Hydraulik den Kahn den ganzen Zochweg über kräftig in Bewegung versetzten. Und das war neben dem Casino des KV Steffeln, dem großen „Shaun das Schaf“-Wagen der KG Siwen Atü aus Esch-Feusdorf, einem überdimensionalen Monopoly-Spiel aus Ripsdorf, dem Wagen des Jeck-Speed-Racing aus Ripsdorf und Alendorf, dem Dreigestirn-Wagen aus Lommersdorf und dem Prinzessinenwagen von Eva I. samt Gefolge des KV Blankenheim nur einer der Höhepunkte in einem bunten Zoch. Hier stand bei mehr als 550 Teilnehmern über allem das Motto „Mir dun et för de Karneval in Ripsdorf – ein Dorf im Karnevalsrausch“. Und das vor allem dank der vielen privaten Cliquen, die dabei sind und dank des Vereins, der in diesem Jahr das 70-jährige Bestehen feiert.

Ripsdorf feiert mit Disco-Saal und akrobatischen Kindern

„Zwischen Dorf und Disco-Saal feiert Ripsdorf Karneval“ hatte sich eine 14-köpfige Clique als Motto gegeben: Glamour-Klamotten, Sonnenbrillen, Hosen mit Schlag und viel Pose. Das gut gelaunte Disco-Schmölzjen um KV-Geschäftsführerin Desirée Kremer ist im elften Jahr im Zoch dabei. Auch ein Jubiläum. Vor ihnen war eine achtköpfige, ebenfalls aus Ripsdorf kommende Nachbarschaftsgruppe, in der die Kinder die Stars waren: Sie fuhren auf ihren kleinen Fahrrädern und bezogen sich damit auf den Namen des Karnevalsvereins: die Ripsdorfer Rädchen.

Ein Rad ist im Vereinswappen zu sehen, denn Ripsdorfer Kinder auf ihren Fahrrädern waren schon vor 1956, dem Gründungsjahr des KV, im Straßenkarneval dabei. Ihnen zu Ehren wurde der Verein so benannt. Im Jubiläumsjahr nahmen zwei Generationen später Ella, David, Felix, Thea, Johanna, Mika und Janosch mit ihren Rädchen die Gründungsanekdote wieder auf.

Nur ein Rad brauchten die acht bis zehn Jahre alten Kinder des Zirkus Ahrena der Ahr-Grundschule Dollendorf. Sie verteilten akrobatisch bei der Vorbeifahrt Kamelle, während etwa ihre Klassenkameraden Axel und Luis ihre Jo-Jos schwingen ließen. „Wir haben kein Geld für die Zahnbehandlung, aber für die Schutzgeländer zur Krötenwanderung“, merkten Ripsdorfer Frösche, Froschkönige und -königinnen an. Sie warben für die Schutzbauten, die der Nabu ab Anfang März aufbaut. An der K43 unterhalb von Ripsdorf sind sie schon installiert.

Dolle Dollendorfer kamen mit dem jecken Marsmobil

Solche Probleme hatten weder die Quallen aus Dollendorf, noch Philipp, acht Jahre alt, in seinem Marsmobil inmitten weiterer acht Astronauten. Der KV Halli-Galli aus Freilingen und Hallschlag, zum ersten Mal in Ripsdorf dabei, proklamierte Bärstadt als zwölfte Kommune im Kreis. Eine weitere Freundesclique aus dem jecken Dorf eröffnete die Candy Bar – die erste Kamellebud. Derweil sammelten Alois Jütten und Michael König wie gewohnt Bares für Rares. Jütten hatte fürs Kötten für den Zoch eine Spendier-Gießkanne als Kopfbedeckung.

Werbung für einen anderen guten Zweck machte die Löschgruppe Hüngersdorf: für die 112. Denn der 11.2. ist ja der Tag des Notrufs. Zugleich wiesen die Jecken auf ihr großes Sommerfest am 6. und 7. Juni hin. Knapp eineinhalb Monate später, vom 17. bis 19. Juli, steht auch im karnevalsjecken Ripsdorf wieder das Feiern an: das dreitägige Jubiläumsfest der Rädchen.


Der jüngste Zochteilnehmer in Waldorf war drei Monate alt

In Waldorf gilt: Der Karneval muss einfach so lange gehen, bis die Sonne wieder rauskommt. Bei Schnee und Regen waren die bunten Jecken am Rosenmontag pünklich um 14.11 Uhr im Oberdorf losgezogen. Eine tapfer ausharrende Zuschauerkulisse, so berichtete es Marcel Schneider vom Karnevalsverein Waldorf, erwartete den Zoch schon. Und beim Finale zeigte sich dann sogar die Sonne.

Neun Gruppen, aufgeteilt auf drei Wagen und sechs Fußgruppen, gingen mit rund 110 Teilnehmern an der 48. Auflage des Rosenmontagszochs mit. Der jüngste Jeck war drei Monate, der älteste war 72 Jahre alt. Sieben Gruppen stammen aus dem Ort selbst, die Jugendlichen aus Dollendorf und Ripsdorf mit ihren Festwagen sind mittlerweile fester Bestandteil des Umzugs.

Janz schön jeck waren die Zochteilnehmer in Waldorf, und farbenfroh waren die Kostüme obendrein.

Janz schön jeck waren die Zochteilnehmer in Waldorf, und farbenfroh waren die Kostüme obendrein.

Die Clowns hatten ihren Wagen mit bunten Luftballons geschmückt.

Die Clowns hatten ihren Wagen mit bunten Luftballons geschmückt.

Zu sehen waren die Bauarbeiter um Renate Bach, die Matrosen um Manuela Linden-Saftig, die Clowns um Carsten Schneider, die Ritter um Robert Crump und die Unterwasserwelt der Gruppe um Guido Mies, die wie der Musikverein Waldorf zu Fuß unterwegs waren. Die Gruppe um Lukas Meyer fuhr auf einem Safari-Wagen, Dania Üdelhofen und ihre Gruppe aus Dollendorf war als Jeckspeed Racing-Team unterwegs und der Wagen um Maria Schoenen aus Ripsdorf hatte sich Monopoly als Thema ausgesucht.


Am Blangemer Prinzessinenwagen prangt das „falsche“ Wappen

Zwei Tage nach dem Geisterzug waren die Jecken erneut in Blankenheim unterwegs. Einmal die Ahrstraße rauf, einmal die Ahrstraße runter ging der Rosenmontagszug des KV Blankenheim mit 13 Wagen und Fußgruppen.

Im Zoch gab es ein, wenn man das so dramatisch nennen will, Zugehörigkeitsproblem. Denn am Prinzenwagen Ihrer Tollität Eva I. (Walber) hing das Ortswappen aus Blankenheimerdorf. Und das in Blankenheim! Des Rätsels Lösung: „Eva wohnt in Blankenheimerdorf“, so KV-Präsident Mike Bruins. Hört sich lapidar an, ist es aber nicht. Das meinen jedenfalls einige KV-Mitglieder, für die der Spaß bei der Dekoration ihres Prinzenwagens mit dem Ortswappen von nebenan offenbar aufhört. Einige hätten im Wiederholungsfall sogar mit Vereinsaustritt gedroht, hieß es.

Angeführt wurde Blangems jecker Lindwurm aus 13 Wagen und Fußgruppen wie üblich von zwei glücklichen „Jecken Böhnchen“. Sie führten ein letztes Mal ihren Sprungtanz auf.

Hinter dem Duo mit den gezogenen Säbeln folgte der Musikverein Mülheim, der den ganzen Zochweg über „Juh Jah, Kribbel in de Botz“ spielten, dann Evas Prinzenwagen und eine bunte Gruppe in Kostümen aus den Rollen der „Harry Potter“-Filme. „Wir sind die Pfleger und Pflegerinnen aus der Senioren-Hausgemeinschaft St. Joseph und Ägidius Hülchrath“, hieß es von Malissa, die als „Lord Voldemort“ den Zauberstab schwang. Natürlich sei nun im Seniorenheim nicht die Selbstverwaltung ausgebrochen, so Malissa, „im Zoch sind nur die aus dem Team, die heute frei haben“.

Auch die Gulaschkanone des KB Blankenheim ist immer dabei mit Zoch-Cuisine. „Es ist noch Suppe da!“, warben Herbert Meyer und Markus Schröder abwechselnd durchs Megafon für Erbsensuppe. Vorbei ging es auch am von Ehrenamtlichen aufgebauten Zochwegversorgungsstand zugunsten des Fördervereins leukämiekranker Kinder Blankenheimerdorf. Gisela Caspers, Daniela Henk und Christiane Hellendahl „dunn alles für den Verein“, so Gisela Caspers. Vereinsvorstand Frank Willems war unterstützend mit dabei. Mit weit über 30 Aktiven waren die beiden Junggesellenvereine aus Blankenheim als „Super Marios“ im Zoch. Ein bunter Haufen aus „Bläck Fööss“ und „Schwaadschnüssjer“.

Der „Dörfer-Karneval“ aus Blankenheimerdorf war mit Wagen und Fußgruppe vertreten, auch aus Nonnenbach waren die Jecken angereist. Der Musikverein Ripsdorf warb gleich mal für die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen des örtlichen KV Mitte Juni. Zum Zochschluss wurde das neueste Infrastrukturangebot des örtlichen Taxiunternehmens vorgestellt: Schwimm-Taxis. Da werde man im quietschgelben Entchen-Schwimmring auch bei Starkregen sicher von A nach B transportiert, meinte Sandra aus dem Mitarbeitendenteam. Sie hatte ihr Namensschildchen, das alle Taxichauffeure an ihre Kostümjacke gepappt hatten, abgewandelt: „Mobile Zahnfee“. Sie sei eigentlich Zahnarzthelferin und Aushilfsfahrerin, erklärte Sandra.


Der Zoch in Blankenheimerdorf ist nahezu konkurrenzlos

Den Tag für seinen Umzug hat der Karnevalsverein Gemötliche Dörfer mit Weiberfastnacht sehr geschickt gewählt. Denn zum Auftakt des Straßenkarnevals gibt es so gut wie keine anderen Zöch im Umkreis. Da können sich die Dörfer Karnevalisten stets über genügend Teilnehmeranmeldungen freuen.

So auch in diesem Jahr: 14 Gruppen und Wagen – noch einer mehr als im vergangenen Jahr – hatten die Obermöhnen Ramona Poensgen und Eva Weiler in eine Ordnung zu bringen. Zwei Wagen und der Musikverein Blankenheimerdorf sind dabei der eigentliche „Dörfer“-Anteil. Der große Rest kommt aus dem Gemeindegebiet von Blankenheim, von der Oberen Kyll oder auch aus Hillesheim. „Ohne die Unterstützung der befreundeten Vereine und Karnevalscliquen würden wir keinen eigenen Zug mehr auf die Beine stellen können“, so Ramona Poensgen. Wobei: Wer einen Wagen gebaut oder aufwendige Kostüme für eine Fußgruppe genäht hat, ist für Gelegenheiten dankbar, bei denen man damit gesehen wird.

Eine Gruppe Jecken ist als Olaf, Eiskönigin und sonstige Wintergestalten verkleidet.

Als Schneeflocken im „Winter-Wonderland“ war diese Gruppe aus Blankenheimerdorf unterwegs.

Eine Gruppe war mit einer kompletten Après-Ski-Hütte unterwegs.

Mit einer rollenden „Après Ski-Hütte“ machte sich das „Kommando Saufkräfte“ auf den Weg durch Blankenheimerdorf.

Zum Beispiel die 30 großen und kleinen Schneeflocken und an die 20 männliche Inuit auf ihrem „Winter-Wonderland“-Wagen aus Blankenheimerdorf. Oder eine 15-köpfige Clique, ebenfalls aus Blankenheimerdorf, die sich als Klasse 1b – das Thema hatte schon das Männerballett Blankenheimerdorf für diese Session gewählt – dümmer als erlaubt anstellte. „Der Lehrer hat keine Ahnung, dauernd fragt er mich was“, stand etwa auf einer Pappe an der Wagenwand. Verglichen mit den Pennälern aus der „1b“ war die Clique der „KG Toll“ deutlich weniger pädagogisch unterwegs. Ihr Motto sei schlicht „Trinken ohne Limit“ hieß es auf dem Wagen zum Thema Jagdfieber. Damit könne aber auch schlicht Cola gemeint sein, beteuerten Jana und Lea. Ihre Clique kam aus gleich mehreren Dörfern an der Oberen Kyll, so aus Hallschlag, Ormont und Stadtkyll.

Eine junge Frau zeigt auf einen Trinkbecher, den eine andere Frau in der Hand hält.

„Da kann ja auch Cola drin sein“, meinten Jana, das Reh (l.), und Lea.

Eine als Miraculix verkleidete Frau rührt in einem Bottich. Links und rechts stehen Kinder, die als Asterix und Obelix verkleidet sind.

Blickten in den Kessel von Miraculix (Elke): Luana und Marc.

Um ein Getränk ging es auch auf einem anderen Wagen: Asterix (Luana) und Obelix (Marc) wollten beim Blick in den großen Kessel mit dem Zaubertrank von Miraculix (Elke) genau wissen, ob es sich bei dem Gebräu um den erhofften Krafttrank handele oder doch nur um eine banale Plörre. Das Trio gehörte zu einem Dutzend Jecken aus Nonnenbach, die wie die allermeisten der Aktiven im Möhnenumzug schon seit Jahren dabei sind. „Wir sind die lebenden Toten aus Blankenheim“, erklärte Christine wenige Meter weiter die aufwendigen Kostüme der „Dia de los Muertos“-Fußgruppe. Man sei ja eigentlich 20 Leute – und nicht nur die sechs, die da waren. Leider habe es ein paar Ausfälle gegeben, meinte sie achselzuckend.

Mittendrin war auch der Prinzenwagen aus Blankenheim

Gefeiert wurde auch auf dem Sauna-Wagen und in der „Bar danach“ des KV Zapfhahn. Das „Kommando Saufkräfte“ hatte eine ganze Après- Ski-Hütte aufgebaut, die KG Siwwen Atü stellte die Welt von Shaun dem Schaf vor. Aus Dollendorf und Ripsdorf wurde lautstark dem Motorsport gefrönt.

Mittendrin war der Prinzenwagen des KV Blankenheim mit Tollität Eva I. zu finden, die sich schon mal warm feiern konnte für den großen Auftritt als Obergeistin beim Geisterzug in Blankenheim. Den Wagen begleitete eine bunte Clique Malle-Besucher, gebildet aus den „Schwaadschnüssjer“ (die Junggesellinnen aus Blankenheim) und den „Nass Fööss“, ihrem männlichen Gegenpart.

Möglich machte das karnevalistische Treiben im Dörfer Zug aber auch etwas, was in früherer Zeit eher undenkbar war. Oder gar die eine oder andere Mitgliedschaft in den beiden Vereinen der Unvermählten womöglich hätte beenden können: Auf dem Wagen der Monopoly-Gruppe wurde nämlich ein ganz besonderer Frieden geschlossen: „Wir sind aus Dahlem und aus Schmidtheim und feiern gemeinsam“, so Nicole, die selbst aus Dahlem stammt: „Früher haben sich die Schmeddemer und die Dahlemer ja fast gehasst. Heute lieben sie sich. Jedenfalls im Karneval!“


Die Mülheimer Möhne bewahren die Tradition

In Mülheim wird an Wieverfastelovend noch der alte Karnevalsbrauch des spontanen Möhnetreibens gepflegt.

Renate sortiert ihren Einkaufskorb. Kamelle für die jungen Jecke am Dorfplatz hat sie natürlich dabei, aber auch kleine Pappbecher zum Ausschenken des hochprozentigen Seelenwärmers für die Älteren.

So macht Renate, die Möhn, das seit Jahren, so ist sie Teil eines Karnevalsbrauchtums, das es nicht mehr in vielen Eifeldörfern gibt, Teil des Möhnetreibens. „Wir haben heute Morgen mit dem Möhnenfrühstück begonnen“, erzählt sie, und dass sie als Kind schon von den Möhnen fasziniert gewesen sei: „Da trugen sie aber noch die alten Masken, und die sahen eher ein bisschen furchterregend aus.“

Drei Frauen sind als Enten verkleidet, eine weitere als Wiese. Sie rufen dem Fotografen etwas zu.

Die Möhne von heute gehen als „Ente“ oder „Wiese“ – zumindest in Mülheim. Gudrun, Rosa, Ruth und Michaela (von links) hatten ihren Spaß.

Eine Möhn mit einer großen rosa Melona auf dem Kopf steht neben einer Frau, die eine Flasche in der Hand hält.

Schon als Kind hat Renate (l.) die Möhne bewundert, mittlerweile ist sie selber eine.

Renate wirft Kamelle in den umgedrehten Schirm von Ulla. „Ich sammele für meine beiden kleinen Enkel, die sind leider krank“, so Oma Ulla. „Wenn die Möhne auch nur ein einziges Mal nicht mehr kämen, wäre es mit dem Möhnetreiben hier in Mülheim vorbei, und es käme wahrscheinlich nie mehr zurück.“

Wie Renate sind an diesem Morgen drei quietschgelbe „Enten“ unterwegs – Ruth, Rosa und Michaela –, die eine von ihrer Freundin Gudrun dargestellte „Wiese“ mitgebracht haben. Ja, das stimme schon, die Möhne müssten einfach kommen, sagen sie. Möhn zu sein heißt eben vor allem an Weiberfastnacht einfach da zu sein. Ein tradiertes Möhnekostüm, also dunkle Kleidung, Warzen-Runzelmaske und Reisigbesen, braucht es dafür nicht.

Und während sich die Jecke um die Enten samt Wiese und um Renate mit dem Einkaufskorb sammeln, marschiert eine Gruppe von Schlümpfen zum Dorfplatz. Der Musikverein Mülheim spielt „Juh-Jah“, die Blankenheimer Karnevalshymne. Eine Abordnung des KV Blankenheim hört im Hintergrund zu. Auf dem Dorfplatz wird jetzt getanzt und geschunkelt. Eine halbe Stunde dauert das Möhnetreiben, dann zieht man geschlossen ins Jugendheim zur Möhneparty.


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Wir wünschen schöne Karnevalstage. Alaaf!