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100 FotografienSonderausstellung im Landtag zeigt Bilder der Flutkatastrophe in Euskirchen

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Klaus Voussem steht mit drei Damen vor Bildern einer Ausstellung.

Euskirchener in Düsseldorf: Der CDU-Abgeordnete Klaus Voussem eröffnete die Sonderausstellung.

Fünf Jahre nach der Katastrophe werden auf 26 Bildtafeln bis Mitte Juli rund 100 Fotografien von der Flut im Stadtgebiet Euskirchen gezeigt.

Mit einer Ausstellung erinnert der nordrhein-westfälische Landtag an die Flutkatastrophe vom Juli 2021 und ihre Folgen für die Menschen in Euskirchen. Unter dem Titel „Euskirchen und die Flut 2021 – Fünf Jahre nach der Katastrophe“ werden bis zum Jahrestag Mitte Juli 26 Bildtafeln mit rund 100 Fotografien gezeigt. Die Aufnahmen stammen aus einem Sammlungsprojekt des Stadtmuseums und des Stadtarchivs Euskirchen und dokumentieren die Ereignisse aus der Perspektive von Betroffenen, Einsatzkräften sowie Helferinnen und Helfern.

Zur Eröffnung der Ausstellung sprach der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem in Vertretung von Landtagspräsident André Kuper. Die Flut habe tiefe Narben hinterlassen, sagte Voussem. Gleichzeitig erinnere die Ausstellung an die große Hilfsbereitschaft, die sich unmittelbar nach der Katastrophe gezeigt habe. Es sei wichtig, die Schicksale der Betroffenen nicht zu vergessen und die Solidarität jener Tage in Erinnerung zu behalten.

Solidarität nach der Flut bei Ausstellungseröffnung hervorgehoben

Euskirchens erste stellvertretende Bürgermeisterin Sandra Eisermann, die Bürgermeister Sacha Reichelt vertrat, hob ebenfalls den Zusammenhalt hervor, der in den Tagen und Wochen nach der Flut entstanden sei. Diese Solidarität habe den betroffenen Menschen auch psychologisch geholfen. Sie dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem Land Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung beim Wiederaufbau.

Nach Angaben der Stadt wurden Euskirchen bis Ende 2025 rund 121 Millionen Euro aus der Wiederaufbauhilfe des Landes bewilligt. Hinzu kommen 116 Millionen Euro an Fördermitteln für Privathaushalte und die Wohnungswirtschaft. Dadurch seien in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Wiederaufbaumaßnahmen umgesetzt worden.

Rund 80 Gäste von Politik, Verwaltung, Hilfsorganisationen und Landschaftsverband Rheinland nahmen an der Ausstellungseröffnung teil. Unter ihnen waren auch die Staatssekretäre Daniel Sieveke und Viktor Haase. Die Ausstellung zeigt nicht nur die Zerstörungen durch die Flut, sondern dokumentiert auch den Wiederaufbau und die außergewöhnliche Hilfsbereitschaft, die das Leben in Euskirchen nach der Katastrophe geprägt haben.