Nach intensiver Suche wurde ein neuer Standort für die Mechernicher Kirmes gefunden. Auch die Kirmes in Kall zieht um.
Anderer StandortBuden für die Mechernicher Kirmes werden an der Bergstraße aufgestellt

Die Schausteller sind Anfang September wieder zu Gast bei der Mechernicher Kirmes.
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Nachdem die Frühjahrskirmes noch ausgefallen war, wird im Herbst wieder gefeiert. In Mechernich steht von Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September, die Kirmes auf dem Programm. Die Buden werden aber nicht auf dem Bleibergplatz aufgebaut, sondern an der Bergstraße und vor dem Rathaus.
Nach einem anderen Standort war in den vergangenen Wochen intensiv gesucht worden. Weil auf dem Bleibergplatz ein Neubau errichtet werden soll, stehen dort Abrissarbeiten an. Damit ist der Platz nicht geeignet für eine Kirmes. Das hatte dazu geführt, dass die Frühjahrskirmes ausgefallen war.
Bei einem Runden Tisch wurde nach Lösungen gesucht
Bürgermeister Michael Fingel hatte daraufhin zu einem Runden Tisch eingeladen, um gemeinsam nach Alternativen zu suchen. Beim jüngsten Treffen wurde der neue Kirmesplatz festgelegt und organisatorische Fragen geklärt. „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben und die Herbstkirmes stattfinden kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit viel Engagement eingebracht haben“, sagt Fingel.
Die Herbstkirmes wird im Bereich von der Bergstraße über den Platz vor dem Rathaus bis zum Schotterplatz stattfinden. „Wir sind das Ganze abgegangen und haben keinen weiteren Haken gefunden, warum es nicht funktionieren sollte“, sagt Sascha Suijkerland, stellvertretender Vorsitzender des Vereinskartells Mechernich. Er dankte besonders Günther Hündgen, der mit seinem Imbiss selbst Teil der Kirmes sein wird, für seine Mitarbeit. Auch die Schausteller seien sehr flexibel gewesen.
Hintere Bergstraße wird als Rettungsweg freigehalten
Geplant sind unter anderem ein Zelt- und Getränkebereich, Imbiss, Schießbude, Ballwerfen und weitere kleinere Kirmesattraktionen. Für die jüngeren Besucher soll es unter anderem ein Kinderkarussell beziehungsweise einen Kinderflieger geben. Einen weithin sichtbaren Abschluss des Kirmesgeländes bildet auf dem Schotterplatz die Raupe als großes Fahrgeschäft. Auch ein mobiles Café ist vorgesehen.
Ein wichtiger Punkt bei der Planung war zudem die Sicherheit: Die hintere Bergstraße bleibt als Rettungsweg frei. Weil ein Teil der Kirmesgeschäfte auf vorhandenen Parkflächen aufgebaut werden kann, kann die notwendige Durchfahrtsmöglichkeit gewährleistet werden.
Für den Samstagabend wird noch eine Band für Livemusik gesucht. Am Sonntag wird die Mechernicher Bergkapelle spielen. Die Organisatoren suchen aber noch weitere Musikkapellen, die am Sonntag auftreten wollen.
Los geht die Herbstkirmes am Freitag um 17 Uhr. Am neuen Ort will man auf liebgewonnene Traditionen nicht verzichten. Dazu gehört auch das traditionelle Kirmesausgraben am Samstag. Der Sonntag beginnt um 10.45 Uhr mit der Messe. Danach geht es zum Totengedenken auf den Friedhof. Von dort zieht der Festzug in Richtung Innenstadt und zum neuen Kirmesplatz vor dem Rathaus. Mit der Ankunft des Festzuges beginnt dort das sonntägliche Kirmestreiben. Bis 20 Uhr am Sonntag wird gefeiert.
Auch die Kaller Kirmes zieht um
Neuer Platz, neue alte Attraktion: Die Kaller Kirmes zieht um, hat dafür aber auch wieder einen Autoscooter zu bieten. Gefeiert wird nicht mehr hinter der alten Post an der Bahnhofstraße, sondern an der Grundschule in der Auelstraße.
Ortsvorsteher Dieter Pütz hat die Veranstaltung zusammen mit Birgit Fink von der Gemeindeverwaltung Kall organisiert. „Ich wollte die Kirmes wieder etwas attraktiver machen und habe mich sehr über die Zusage eines Autoscooter-Betreibers gefreut“, so Pütz. Weil für das Fahrgeschäft aber hinter der alten Post an der Bahnhofstraße nicht genug Platz vorhanden gewesen wäre, stand ein Umzug an die Grundschule an, wo die Kirmes in der Vergangenheit aber auch schon mehrfach stattgefunden hatte. Die Auelstraße wird während der Kirmes in dem Teilbereich gesperrt.
Die Kirmes startet am Samstag, 22. August, traditionell mit dem Ausgraben des Kirmesknochens. Um 18 Uhr treffen sich das Kaller Maigeloog und die Musikkapelle Kall am Neuen Markt, um den Kirmesknochen auszugraben.
Anschließend zieht man gemeinsam zum Kirmesplatz an der Auelstraße. Dort wird die Kirmes offiziell durch Bürgermeister Emmanuel Kunz und Ortsvorsteher Dieter Pütz eröffnet. Mit dem traditionellen Fassanstich geht dann das Wochenende richtig los. Veranstalter und Schausteller freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und auf ein geselliges und fröhliches Fest.
