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Etat in LeichlingenStadt nimmt mehr Hunde- und Gewerbesteuern ein

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WU_Leichlingen-Stadtparks (6)

Die Verwaltung legt eine erste Zwischenbilanz vor.

Leichlingen – Nach dem guten Abschluss 2021 und der vor zwei Wochen erfolgten Genehmigung des Haushaltsplans 2022 durch die Kommunalaufsicht scheint es auch um die Entwicklung des Etats im begonnenen Jahr gut zu stehen. Für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Montagabend legte Kämmerer Thomas Knabbe eine erste Zwischenbilanz fürs Quartal vor. Demnach übertreffen die Einnahmen auf zwei wichtigen und hohen Positionen offenbar die Erwartungen.

Aus der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer ist mehr Geld eingenommen worden als geschätzt. Betriebe haben bislang schon 8,92 Millionen Euro an Steuern gezahlt – gerechnet worden war mit 7,8 Millionen. Und Grundstücksbesitzer überwiesen bereits knapp 30 000 Euro mehr als angenommen, der Kassenstand beträgt 5,7 Millionen. Leicht hinter den Ansätzen her hinkt noch die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Flächen, die insgesamt jährlich aber auch nur 45 000 Euro ausmacht.

Mehr Einnahmen aus Hundesteuer

Die Hundesteuer steigt: Statt der erhofften 210 000 Euro sind von den Hundehaltern schon fast 225 000 eingenommen worden. Die Vergnügungssteuer hat sich seit der Zwangsschließungen durch Corona-Pandemie und Hochwasser zu einer unwägbaren Größe entwickelt. Von den 100 000 Euro an erwarteten Erträgen sind bisher gerade erst 800 Euro geflossen. Es gibt momentan nur einen geöffneten Glücksspiel-Salon in Leichlingen, jenen in der Meffert. Die Betriebe in der Gartenstraße und am Stadtpark sind geschlossen.

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Bislang nicht im Etat vorgesehen sind Kosten für Miete und Einrichtung einer Zweigstelle des Bürgerbüros in Witzhelden. Amtsleiterin Brigitte Gutendorf zeigte sich aber zuversichtlich, die Ausgaben dafür ohne Nachforderung aus bereits veranschlagten Posten bestreiten zu können. Wo die Filiale untergebracht werden soll, im renovierten alten evangelischen Gemeindehaus oder im katholischen Pfarrbüro, wird erst in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag entschieden. Denn es liegen noch nicht alle Verhandlungsdaten mit der Gemeinde St. Heinrich vor.