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MuseenFerien in Leverkusen zwischen Wasser, Kunst und Energie

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Beim Ferienprojekt „Sommer im Museum³ – Wasser verbindet“ erkundeten 15 Kinder drei Leverkusener Museen und beschäftigten sich mit Wasser, Energie und Kunst.

Beim Ferienprojekt „Sommer im Museum³ – Wasser verbindet“ erkundeten 15 Kinder drei Leverkusener Museen und beschäftigten sich mit Wasser, Energie und Kunst.

Ein Ferienprojekt verbindet drei Leverkusener Museen: 15 Kinder entdecken Wasser als Energiequelle, Naturphänomen und Kunstobjekt.

„Neue Freunde gefunden.“ Dawid zieht nach einer Woche „Sommer im Museum³ – Wasser verbindet“ ein ziemlich eindeutiges Fazit. Gemeinsam mit 14 weiteren Kindern hat der Neunjährige in den Sommerferien drei Leverkusener Museen kennengelernt – und dabei nicht nur einiges über Wasser erfahren. Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, das Museum Morsbroich und das Jugend- und Kunstmuseum Energiestadt im Naturgut Ophoven hatten das Ferienprogramm gemeinsam organisiert. Wasser war dabei der rote Faden: Die Kinder erforschten, wie das Element Energie liefern kann, welche Bedeutung es für die Natur hat und welche Möglichkeiten es in der Kunst bietet.

Drei Museen, drei Perspektiven

Im Sensenhammer ging es zur Wehranlage an der Dhünn. Die Kinder konnten mit eigenen Augen sehen, welche Kraft Wasser entwickeln kann. Im Naturgut Ophoven beschäftigten sie sich mit Nachhaltigkeit und Energie und erkundeten den Wiembach. Im Museum Morsbroich wurde Wasser zum Ausgangspunkt für eigene kreative Arbeiten. Für Dawid war neben den unterschiedlichen Angeboten vor allem die Gruppe wichtig. „Ich habe andere Kinder getroffen und neue Freunde gefunden“, sagt er.

Aus Legosteinen und Solarplatten, haben die Kinder kleine Fahrzeuge gebaut.

Aus Legosteinen und Solarplatten, haben die Kinder kleine Fahrzeuge gebaut.

Die 15 Teilnehmer kamen aus verschiedenen Stadtteilen und hatten ganz  unterschiedliche Hintergründe. Auch Kinder aus einer Geflüchtetenunterkunft nahmen an dem Ferienprojekt teil. Viele kannten die beteiligten Einrichtungen vorher noch nicht.

Der Fokus lag auf kreativen und praktischen Projekten:  Die Kinder beschäftigten sich mit Selbstdarstellung und Spiegelbildern und stellten eigenes Papier her. Zum Abschluss präsentierten sie ihre entstandenen Werke. „Es war spannend. Eine coole Sache kam nach der Nächsten“, sagt Dawid.

Begleitet wurde das Projekt von Anne-Katrin Harscher, Fabian Beier, Tamara Dey, Fanny-Sophie von Landwüst und Ingrid Rovira-Gehrig vom Sensenhammer, Magdalena Burger vom Naturgut Ophoven sowie Olive, Milena Uribe, Judith Steinig-Lange und Lucia Riemschmitter vom Museum Morsbroich.