Cube Real Estate gibt jetzt offiziell bekannt, dass sie sich in Eigenregie sanieren möchte.
Cube Real Estate„Haben uns für die Insolvenz in Eigenverwaltung entschieden“

Der Sitz von Cube Real Estate in der Bahnstadt Opladen.
Copyright: Ralf Krieger
Cube Real Estate hat nach der Berichterstattung im „Leverkusener Anzeiger“ jetzt eine offizielle Pressemitteilung herausgegeben. Darin wird festgehalten, dass sich die Muttergesellschaft, wie berichtet, in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befinde. Dieser Schritt sei die konsequente Fortführung des strukturierten Sanierungsprozesses.
Im April hatte Cube Real Estate eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen, auf der laut der neuen Mitteilung „einige Aktionäre den für den Sanierungsprozess notwendigen Kapitalerhöhungsbeschlüssen zur Beschaffung liquider Mittel nicht zugestimmt haben“.
Deshalb habe der Vorstand entschieden, in die Insolvenz in Eigenverwaltung zu wechseln
Deshalb habe der Vorstand entschieden, in die Insolvenz in Eigenverwaltung zu wechseln. Cube schreibt, dieses Instrument biete den umfassenderen rechtlichen Rahmen. Es ermögliche, sämtliche Verbindlichkeiten und Restrisiken geordnet zu klären, und schütze den laufenden Sanierungsprozess vor Störungen durch nicht abgesicherte Einzelrisiken.
Das bisherige Verfahren nach dem Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz, mit dem die Firma gerettet werden sollte, sei nicht ausreichend gewesen. Risiken aus bereits fertiggestellten Projekten sowie aus einzelnen Tochtergesellschaften hätten sich damit nicht vollständig ausschließen lassen.
Die konstruktiven Gespräche mit Finanzierungspartnern, Kommunen und Projektbeteiligten will Cube fortführen. Projekte würden weiterentwickelt.
