Die Polizei fahndet nach den flüchtigen Tätern. Der Bereich um die Tankstelle wurde gesperrt. Das Gebäude wurde erheblich beschädigt.
Polizei fahndetExplosion an Tankstelle in Leverkusen – Geldautomaten gesprengt

An der Tankstelle in Leverkusen wurde ein Geldautomat gesprengt.
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Durch laute Knallgeräusche sind in der Nacht zum Freitag (4. September) Anwohner in Leverkusen-Schlebusch aus dem Schlaf gerissen worden. Unbekannte Täter haben gegen 4 Uhr in der Früh einen Geldautomaten am Willy-Brandt-Ring gesprengt. Was die Sprengung besonders heikel macht: Die Explosion wurde direkt an einer Tankstelle ausgelöst.
Explosion an Tankstelle in Leverkusen-Schlebusch richtet erhebliche Schäden an
Unbestätigten Angaben zufolge sollen die unbekannten Täter drei Explosionen herbeigeführt haben. Die Folgen sind am Freitagmorgen deutlich zu erkennen. Der Aral-Shop wurde durch die Detonationen erheblich beschädigt. Glasscherben und Trümmerteile wurden mehrere Meter weit geschleudert und lagen auf dem Tankstellenareal verteilt.

Die Aral-Tankstelle in Leverkusen-Schlebusch nach der Explosion.
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Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ein Statiker wird das Gebäude im Laufe des Tages überprüfen müssen. Wohnungen befinden sich nicht in dem Gebäude. Nach Angaben der Polizei kam es gegen 4 Uhr zu der Explosion in Leverkusen-Schlebusch. Anschließend soll ein bislang unbekannter Täter mit einem dunklen Auto geflüchtet sein.
Fahndung nach Geldautomatensprengung – Willy-Brandt-Ring gesperrt
Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, bislang jedoch ohne Erfolg. Einsatzkräfte waren am Freitagmorgen noch vor Ort und sicherten Spuren. Zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben. Auch ob die Täter Geld erbeuten konnten, blieb zunächst unklar.
Am Tatort an der Aral-Tankstelle in Leverkusen gehen die Untersuchungen der Polizei weiter. Es wurde auch noch geprüft, ob noch Überreste der verwendeten Sprengvorrichtung vorhanden sind. Der Willy-Brandt-Ring war am Freitagmorgen noch in beiden Richtungen gesperrt. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einstellen.
Auch die Fahndungsmaßnahmen der Polizei werden weitergeführt. Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei melden.
Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen, bleibt aber ein wichtiges Thema für die Sicherheitsbehörden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei NRW mit. Gerade die Regionen im Grenzbereich werden von den oft professionellen Tätergruppen ins Visier genommen. Nach Höchstständen wie 2022 mit über 180 Fällen allein in NRW sind die Fallzahlen aber spürbar zurückgegangen.
