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Forstarbeiten in LeverkusenEngpass für Autos droht auf der Bensberger Straße in Schlebusch

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Bensberger Straße, Schlebusch: Hier sollen ab Montag Bäume gefällt werden. Bild: Ralf Krieger

Bensberger Straße, Schlebusch: Ab Montag sollen entlang der Straße die Bäume gefällt werden, die mit einem roten schrägen Strich markiert wurden, wie die im Bild.

Verkehrssicherung lasse sich nicht aufschieben, sagt der zuständige Förster.

Die Bensberger Straße zwischen Schlebusch und Schildgen wird in der kommenden Woche zum Engpass. Die Forstverwaltung der Erbengemeinschaft, die auch den Bürgerbusch besitzt, will dort für mehrere Tage Forstarbeiten durchführen und links und rechts der Straße im Wald Totholz aus den Kronen schneiden und Bäume fällen. Das sei aus Gründen der Verkehrssicherung dringend notwendig, hatte der neu engagierte Forstverwalter dem Leverkusener Anzeiger gesagt.

Am Montag um 8 Uhr soll zu dem Zweck auf der Straße eine halbseitige sogenannte Wanderbaustelle mit einer Baustellenampel eingerichtet werden, die sich etwa vier oder fünf Tage lang bis spätestens Freitag Stück für Stück über die ganze Strecke bewegen soll. Die Baustelle selbst soll etwa 50 bis 100 Meter lang sein.

Nicht alle Bäume, die eine rote Markierung haben, werden auch entfernt, nur die Bäume, die mit einem schrägen roten Strich gekennzeichnet sind. Die Aufschrift „TH“ bedeutet Totholzentfernung, ein „L“ heißt, dass das Lichtraumprofil über der Straße freizuschneiden ist.

Bensberger Straße, Schlebusch: Hier sollen ab Montag Bäume gefällt werden. Bild: Ralf Krieger

Die Bensberger Straße in Schlebusch führt durch den Wald. Hier sollen ab Montag Bäume gefällt werden.

Es ist wohl keine Kaffeesatzleserei, dass es zu den Spitzenzeiten zu erheblichen Staus kommen dürfte. Die Bensberger Straße ist viel befahren und für Autofahrer aus Bergisch Gladbach ein Hauptweg zur Autobahn 3. Hinzu kommt, dass zurzeit die Altenberger-Dom-Straße in Schildgen wegen Straßenbauarbeiten eine Einbahnstraße ist. Die Umleitung für die fehlende Richtungsfahrbahn führt über Leverkusen und die Bensberger Straße, was das Verkehrsaufkommen erhöht.

Der neue Förster im Auftrag der Erbengemeinschaft, Nikolai Cramer, hatte zugesichert, dass keine Schneise links und rechts der Straße geschlagen werden soll. Es sollen nicht so viele Bäume gefällt werden, sodass der Charakter der Bensberger Straße als eine Straße, die durch einen Wald führt, erhalten bleibt.