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Stadtmitte und SchildgenGladbacher Straßenbauprojekte kommen voran

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Die Baustelle Laurentiusstraße, gesehen  von der Odenthaler Straße

Die Baustelle an der Laurentiusstraße

Der Umbau der Laurentiusstraße in Bergisch Gladbach wird vier Wochen vor der Zeit abgeschlossen.

 Die Bagger, Raupen und sonstigen Baustellenfahrzeuge sind mittlerweile im oberen Bereich der Laurentiusstraße unterwegs. Die Straßenpflasterer haben hier vieles zu tun. Die kurze Verbindungsstraße zwischen Paffrather und Odenthaler Straße spielt eine große Rolle im Stadtverkehr. Die Straße „schaufelt“ Autos von Ost nach West und bietet Radfahrenden einen schnellen Zugang in die Stadtmitte.

Seit Monaten ist die Laurentiusstraße wegen der umfangreichen Sanierung und Modernisierung gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Autofahrer mühen sich über die staugeplagten Kreisverkehre an der Gohrsmühle und an der Schnabelsmühe und auch über die Stationsstraße am Bahnhof.

Gute Nachrichten

Im Fachausschuss für Mobilität hatte der städtische Leiter der Verkehrsflächen, Martin Hardt, eine gute Kunde zu berichten. „Wir hoffen, früher als geplant fertig zu sein.“ Statt erst im September (zum großen Stadt- und Kulturfest) soll die Straße jetzt bereits im August fertiggestellt werden, rund vier Wochen eher als erwartet.

Und eine zweite gute Nachricht hatte der Verkehrsplaner auch im Gepäck: Die Kosten für den Straßenumbau würden aller Voraussicht nach im berechneten Rahmen bleiben, die Stadt hatte zuvor mit rund 1,5 Mio. Euro kalkuliert.

Positive Zahlen

Es könne sogar sein, dass die Baumaßnahme etwas günstiger ausfalle als erwartet. In Zeiten ausufernder Baukosten wäre dies eine Seltenheit und für Stadtkämmerer Thore Eggert (FDP) eine erfreuliche Nachricht. Die Kämmerei müht sich bekannterweise aktuell, jeden Cent in der Stadtkasse vor Ausgabe zu prüfen.

Zum Stadtfest steht dem Einweihungsfest wohl nicht im Wege, und auch der große Stadtlauf am Vorabend der Feierlichkeiten kann bedenkenlos über die Laurentiusstraße geführt werden. Auf dem frischen Pflaster könnten Bestzeiten möglich sein. Positives hatte Hardt auch von der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen zu berichten.

Umbau seit Januar

Seit Anfang des Jahres laufen hier im nördlichen Bereich Umbauarbeiten, es ist der erste Abschnitt von dreien, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. In den Sommerferien werde schon die abschließenden Deckensanierung der Fahrbahn vorgenommen, sagte Hardt. Für die vielen Pendlerinnen und Pendler, die aufs Auto angewiesen sind, ist das eine Information zum Aufatmen. Denn seit Januar wird der Verkehr einseitig von Schildgen aus in Richtung Odenthal geführt.

Die Autofahrenden, die von Süden kommen, müssen rund zehn Kilometer Umleitung über Leverkusener Stadtgebiet fahren. Stauabschnitte zerren an den Nerven, viele Autofahrende sind mittlerweile hochgestresst. Eine örtliche Wegeführung über den Nittumer Weg ist nur für Linienbusse gestattet. Die Stadt kontrolliert, ob hier nicht doch Pkw nach einer unlauteren Abkürzungen suchen. Es ist aber nur der Anfang von längeren Umbauten auf der Altenberger-Dom-Straße.

Auch die Abschnitte in Richtung Ortskern stehen vor einer Umgestaltung, einer politische Mehrheit hat die im Stadtteil umstrittenen Veränderungen abgenickt. Wie auch auf der Laurentiusstraße geht es in Schildgen und eine Neuordnung der Straßenraums, mit mehr Platz für Radfahrer und mehr Sicherheit für alle.