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Für ukrainische GeflüchteteLeverkusener Tierheim bietet kostenlose Sprechstunde an

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Ukraine Leili

Diese Frauen aus der Ukraine finden Obdach in Leichlingen – und haben ihren kleinen Hund mitgebracht.

Leverkusen – Viele Geflüchtete aus der Ukraine haben auf der Flucht aus ihrer Heimat auch ihre Haustiere mitgenommen: Das Tierheim in Opladen bietet nun allen eine „Erstversorgung“ an.

Wie Gerd Kortschlag, Leiter des Tierheims, ankündigt, arbeiten die Tierschützer mit der Tierarztpraxis Sabine Holland und Ralf Unna aus Köln zusammen. Angeboten werden notwendige Impfungen (z.B. Tollwut), Implantierung eines Mikrochips, Ausstellen eines EU-Heimtierausweises und weitere dringend notwendige tierärztliche Versorgung. Die Leistungen für die Geflüchteten und ihre Tiere seien kostenfrei, betont Kortschlag. Die Kosten würden von dem Tierschutzverein und der Praxis übernommen.

Sprechstunde ab Mittwoch

Sprechstunde ist immer Mittwochvormittag von 11 bis 12 Uhr, los geht es am Mittwoch, 13. April. Wichtig: Als Nachweis sei dringend ein Ausweisdokument (Pass, Anmeldebescheinigung o.ä.) mitzubringen, erklärt Gerd Kortschlag.

Bereits im Vorfeld hatte sich das Tierheim bereiterklärt, auch Tiere von Geflüchteten aufzunehmen könnte, wenn Not am Mann sei. „Natürlich sind wir bereit, zu unterstützen, auch wenn wir arg voll sind“, hatte der Leiter Mitte März gesagt.

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Er hatte aber aus ganz anderen Gründen dafür plädiert, die Tiere erstmal nicht im Tierheim unterzubringen, sondern sie bei den Geflüchteten zu lassen: Die Menschen seien traumatisiert, Kinder würden sich an ihren Welpen festklammern, wie könne man sie dann von ihrem Tier, das ihnen „Trost“ gebe, trennen, fragt er und wirbt dafür, dass Thema in städtischen Unterkünften nicht strikt nach Anweisung zu behandeln. Kortschlag selbst hatte sich bei der humanitären Hilfe engagiert: Gemeinsam mit einem Team war er, aktiv bei der Arbeiterwohlfahrt in Odenthal, im März 1600 Kilometer an die rumänisch-ukrainische Grenze gefahren, um Hilfsgüter abzuliefern. 8aga)