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Neue Bar und Café„Bella Luna“ bringt italienisches Flair nach Opladen

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Die Leverkusener Dani Yakoub (l.) und Julian Döhler führen zusammen das neueröffnete Café und die Cocktailbar „Bella Luna“.

Die Leverkusener Dani Yakoub (l.) und Julian Döhler führen zusammen das neueröffnete Café und die Cocktailbar „Bella Luna“.

Zentral in der Opladener Fußgängerzone hat das Café und die Cocktailbar „Bella Luna“ neueröffnet. Das Lokal hat einen italienischen Akzent.

Vier Stunden ist das neueröffnete Café „Bella Luna“ am Samstagmittag alt und fügt sich schon harmonisch in die Opladener Fußgängerzone ein: Um 13 Uhr sitzen die Gäste umringt vom dynamischen Samstagstreiben und Straßenmusik unter den Sonnenschirmen des Cafés und trinken ihren Kaffee oder eine Schorle.

Es ist der Tag der Neueröffnung der Bar „Bella Luna“, die in die Räume des ehemaligen „Café Deycks“ gezogen ist. Die Leverkusener Julian Döhler und Dani Yakoub führen das Geschäft. Die Stadt wollte das Lokal ursprünglich abbrechen, nachdem das „Cafe´Deyks“ nach fast 30 Jahren seinen Betrieb eingestellt hatte und der Glaskomplex leer stand. Die Politik wollte das aber nicht mitmachen. Stattdessen beschloss man, dass die Wohnungsgesellschaft die Immobilie übernimmt, vermarktet und nach einem neuen Pächter sucht.

„Das wäre zu schade gewesen“, sagt Döhler über einen Abriss. Deshalb habe er entschieden, das Café mit dem neuen Konzept einer Cocktailbar neu aufleben zu lassen. „Wir wollen eine Alternative zum Opladener Kneipenviertel bieten, dabei anderen Gastronomen aber nichts wegnehmen. Wir wollen einfach nur, dass die Stadt attraktiver wird“, so der 33-Jährige.

Das „Bella Luna“ befindet sich zentral in der Opladener Fußgängerzone.

Das „Bella Luna“ befindet sich zentral in der Opladener Fußgängerzone.

Yakoub und Döhler haben beide langjährige Gastronomieerfahrung im Service und im Vertrieb. Sie sind in Leverkusen aufgewachsen und bezeichnen sich als heimatverbunden. Regionalität sei ihnen wichtig, sagt Julian Döhler, so kauft er sein Obst bei einem Opladener Händler auf dem Markt. Immerhin legen die Inhaber des „Bella Luna“ laut eigener Aussage auch wert auf guten zwischenmenschlichen Austausch mit den anderen Geschäftsleuten in der Fußgängerzone. Es gehe darum, sich gegenseitig zu bereichern, betont Döhler. 

Der Name „Bella Luna“ (auf Deutsch: schöner Mond) stammt aus dem Italienischen. „Meine Frau ist Italienerin und so ist auch unsere Speisekarte italienisch angehaucht“, erklärt Julian Döhler dazu. So servieren Yakoub und Döhler beispielsweise italienische Desserts und Kuchen und auch Focaccia – traditionelles, italienisches Brot mit Gemüsefüllung. Neben diesen italienischen Angeboten führt das Café  auch klassische Snacks wie Waffeln, Crêpes, Nachos oder Sandwiches. 

Die Atmosphäre soll zum Spaß haben und Abschalten einladen und einfach familiär sein.
Julian Döhler, Inhaber des „Bella Luna“

Neben der italienischen Note soll der Name „Bella Luna“ wohl auch auf das Konzept des Ladens als Tages- und Nachtgeschäft hinweisen: Morgens gibt es beispielsweise Kaffeegetränke, mittags unter anderem Schorlen, Säfte und Bier und für abends steht eine Cocktailkarte zur Verfügung. Auch die Zielgruppe, die sie mit dem „Bella Luna“ ansprechen wollen, würden sie dementsprechend als „uhrzeitabhängig“ beschreiben.

„Es kann sein, dass von morgens bis abends ein Generationswechsel stattfindet, aber ich wünsche mir vor allem, dass es bunt gemischt ist“, sagt Julian Döhler. Mit 170 Sitzgelegenheiten im Außenbereich und 50 weiteren Plätzen im Inneren der Bar stehen dafür auch ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung. 

Außerdem wünscht sich der Gastronom ein offenes Miteinander in seinem Café  – sowohl unter den Gästen als auch zwischen Gästen und Personal: „Die Atmosphäre soll zum Spaß haben und Abschalten einladen und einfach familiär sein.“ Und so klingt auch in Döhlers Wunsch noch die italienische Note an.