Die Bierbörse ist zurück: Brings, Guildo Horn und neue Brauereien locken nach Opladen.
Fass angestochenDie 39. Opladener Bierbörse ist eröffnet

OB Stefan Hebbel eröffnet im Beisein von Organisator Werner Nolden die Opladener Bierbörse.
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Es ist sicher eine der Aufgaben, die Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel gern erledigt. Daraus macht er am Freitagnachmittag auch gar keinen Hehl, nachdem er das Fass zur Eröffnung der Opladener Bierbörse angeschlagen hat: „Das ist mit einer der Hauptgründe, warum ich Bürgermeister geworden bin. Damit ich hier mal einen Bieranstich machen kann“, scherzt Hebbel am Stand des Bayreuther Brauhauses.
Neben ihm steht, wie es gute Tradition ist, Werner Nolden, der Organisator des riesigen Volksfests. Der hat wieder ein hochkarätiges Programm für die 39. Ausgabe des Bierfests organisiert. Am Sonntag spielen Brings – und zwar ihr komplettes Jubiläumskonzert, wie Nolden berichtet. Die Band um die Brüder Peter und Stephan Brings besteht in diesem Jahr seit 35 Jahren. „Das wird ’ne ganz große Nummer“, ist sich Nolden sicher.
Fehlen darf natürlich auch der Meister nicht: Guildo wird am Montagabend wieder auftreten, und zwar zum 30. Mal. Als Gast hat er einen alten Schlebuscher dabei: den Ex-Höhner-Frontmann Henning Krautmacher. „Was wäre die Bierbörse ohne Guildo Horn“, fragt auch der Oberbürgermeister rhetorisch.
Neu im Biersortiment ist in diesem Jahr die Bayreuther Brauerei, die sowohl helle als auch dunkle Biere im Repertoire hat. Auch neu: die Wiegenbrauerei aus dem Ruhrgebiet. Eine weitere Neuheit der Bierbörse: Erstmals ist Kartenzahlung möglich.
Freitag und Samstag ist die Bierbörse von 15 bis 24 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 23 Uhr. Der Eintritt ist frei, größere Taschen und Rucksäcke müssen die Gäste zu Hause lassen. Die Bedingungen für das Fest sind in diesem Jahr nahezu ideal, das Wetter soll blendend werden: „Petrus macht dieses Jahr mit, also wenn ihr Feuchtigkeit braucht – die kommt nicht von oben, die müsst ihr trinken“, sagt Stefan Hebbel, schränkt verantwortungsbewusst aber schnell ein: „Aber zwischendurch auch mal ein Wasser.“
