Abo

GemeinschaftsprojekteMalteser wollen flutbetroffene Vereine in Leverkusen weiter unterstützen

2 min
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) überreicht Einsatzkräften der Malteser Leverkusen die Fluthelfermedaille für ihren Einsatz nach dem Hochwasser vom Juli 2021

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) überreichte Einsatzkräften der Malteser Leverkusen die Fluthelfermedaille für ihren Einsatz nach dem Hochwasser vom Juli 2021

Die Malteser Fluthilfe will verstärkt Vereine aus Leverkusen und Leichlingen unterstützen, die vom Jahrhunderthochwasser 2021 in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Bereits seit dem Sommer vergangenen Jahres leistet die Hilfsorganisation betroffenen Menschen finanzielle Hilfe und psychosoziale Unterstützung. Innerhalb Nordrhein-Westfalens stehen der betroffenen Bevölkerung hierfür inzwischen sechs Malteser-Fluthilfebüros zur Verfügung, eines davon auch in Leverkusen. Die anderen stehen in Bad Münstereifel, Euskirchen, Rheinbach, Schleiden und Stolberg.

Besondere Projekte sollen Menschen näher zusammenbringen

Mithilfe verschiedener Projekte soll dabei gerade auch die Gemeinschaft der Menschen wieder mehr gefördert werden. Vom Hochwasser betroffene Vereine aus Leverkusen und Leichlingen können dazu Projektideen im Leverkusener Fluthilfebüro der Malteser anregen. Das Fluthilfebüro leistet dann Unterstützung bei der Finanzierung und Umsetzung der Projekte.

Bettina Heuschkel, eine blonde Frau mit rotem Halstuch, lächelt in die Kamera.

Bettina Heuschkel vom MHD Leverkusen

„Förderungswürdige Projekte, die dem Allgemeinwohl dienen, möchten wir unterstützen – den Menschen soll nach den Flut-Erlebnissen wieder ein gesellschaftliches Miteinander in ihren vertrauten Vereinen möglich gemacht werden“, sagt Bettina Heuschkel, Leiterin der Malteser Fluthilfe in Leverkusen.

Kinder und Jugendliche leiden unter Trainingsausfällen

Insbesondere Kinder und Jugendliche, die häufig in Vereinen zusammenkämen, um Sport zu treiben oder sich kreativ zu betätigen, hätten oftmals lange unter Trainingsausfällen oder gestrichenen Terminen zu leiden gehabt, nachdem ihre Klubs vom Hochwasser betroffen waren.

Bis alles wieder im Normalbetrieb laufen könne, vergehe viel Zeit, außerdem seien hierfür aufzuwendende Kosten oft hoch, sagt Heuschkel. Oftmals bliebe dann kein Geld mehr für gemeinschaftliche Projekte – hier wollen die Malteser unterstützen. „Gerne entwickeln wir auch gemeinsam mit den Vereinen Ideen für Projekte, die die Menschen wieder näher zusammenbringen und ihnen nach den Auswirkungen der Flut endlich wieder die gewohnte Teilhabe ermöglichen.“

Informationen über eine mögliche Unterstützung erhalten Interessierte unter 0214/20649224 oder per E-Mail.