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Nächste HitzewelleStadt Leverkusen warnt vor hohen Temperaturen – Grillen verboten

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Der Bürgerbusch: Wegen der Dürre ist dieser Bach trocken. Bild: Ralf Krieger

Im Bürgerbusch ist dieser Bach wegen der Hitze und Dürre trockengefallen.

Der Deutsche Wetterdienst kündigt für Samstag und Sonntag Temperaturen von bis zu 33 Grad in der Region an.

Die Stadt warnt vor der nächsten Hitzewelle. Die erwarteten hohen Temperaturen von bis zu 33 Grad könnten insbesondere für ältere Menschen zu gesundheitlichen Belastungen führen, so die Verwaltung in einer Mitteilung. Weil damit erwartbar am Wochenende auch vor dem Hintergrund der Bierbörse in Opladen die Einsatzzahlen der Rettungsdienste steigen werden, setzt die städtische Feuerwehr verstärkt Einsatzkräfte im Rettungsdienst ein. Löschfahrzeuge werden durch Besatzungen der Freiwilligen Wehren in der Stadt ergänzt oder vollständig von diesen übernommen.

Der Fachbereich Soziales hat die Leitungen der beiden Krankenhäuser in der Stadt – das städtische Klinikum und das katholische St. Remigius-Krankenhaus – erneut sensibilisiert, für die Patientinnen und Patienten an Hitzetagen in ihren Gebäuden kühle Orte zu schaffen. Am letzten Juni-Wochenende hatte die Stadt einen solchen kühlen Ort als Entlastung und Backup im Forum bereitgestellt. Jetzt haben die Krankenhausleitungen signalisiert, dass das für sie nicht nötig sei.

Sozialdezernent Alexander Lünenbach forderte die Leverkusenerinnen und Leverkusener auf, in der Hitze auf sich, aber auch auf eventuell hilfebedürftige Nachbarn, Freunde oder Verwandte zu achten. „Zögern Sie nicht und klingeln Sie beim Nachbarn oder bei der Nachbarin, und fragen nach, ob alles in Ordnung ist, und bieten Sie konkrete Unterstützung an“, appellierte Lünenbach laut der Mitteilung. Man könne etwas zu trinken anbieten, beim Einkauf helfen oder auch beim Lüften der Wohnung und dem Schließen von Rollläden in den Morgen- und Abendstunden.

Die Ratsfraktion der Grünen fordert angesichts der Sommerhitze, dass ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen besser geschützt werden müssten. In einem Antrag drängt die Fraktion auf ein Sofortprogramm unter dem Titel „Klimaresiliente Pflege“. Gemeinschaftsräume und medizinische Bereiche in Altenpflegeeinrichtungen sollen im Rahmen dieses Programmes mit Klimaanlagen gekühlt werden.

Verhaltensregeln in der Hitze

Regelmäßiges Trinken ungesüßter Getränke, auch ohne Durstgefühl, gehört an heißen Tagen ebenso zur persönlichen Vorsorge wie der Verzehr von Obst und Gemüse mit hohem Wassergehalt wie Melonen, Gurken oder Tomaten. Wer sich im Freien aufhält, sollte auf leichte, helle Kleidung achten und ein Kopftuch, eine Käppi oder einen Hut nicht vergessen. In der Wohnung helfen kühlende Umschläge an den Handgelenken oder Unterschenkeln oder im Nacken, Fußbäder in kühlem Wasser oder eine regelmäßige Dusche mit lauwarmem bis kühlem Wasser.

Sollte sich die eigene Wohnung erwartbar stark aufheizen, kann auch der Besuch an einem kühlen Ort – in einem angenehm temperierten öffentlichen Gebäude, einer Kirche oder einem Einkaufszentrum – helfen.

Grillen auf den öffentlichen Grillplätzen in der Stadt ist ausweislich des Graslandfeuerindexes des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Flughafen Köln/Bonn wieder verboten. Anfang der Woche lag er noch bei 3 und die Grillplätze in Opladen, Manfort, Schlebusch und Hitdorf waren freigegeben. Am Freitag lag er jedoch bei Stufe 4. Und ab dieser Stufe ist das Grillen an den öffentlichen Grillstellen untersagt. Laut DWD wird der Index mindestens bis einschließlich Dienstag, 14. Juli, auf Stufe 4 bleiben.